English Woman's Journal - Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback

Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback


Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback
Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Julian Nagelsmann will die Resthoffnung auf eine WM-Teilnahme des verletzten Nationaltorhüters Marc-André ter Stegen nicht aufgeben und hat ein DFB-Comeback von Manuel Neuer abermals recht klar ausgeschlossen. Er schließe "aus Respekt vor Marc die Tür nie ganz, weil er einfach dran wäre", sagte der Bundestrainer am Rande der Nations-League-Auslosung in Brüssel. Dennoch müsse es "sinnhaft sein, für ihn und uns", aktuell sehe es "nicht rosig aus".

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Ter Stegen fällt nach eigenen Angaben nach einer weiteren Operation aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel "mehrere Monate" aus. Schon zuvor hatte der Torhüter lange verletzt pausieren müssen. Im Januar wechselte er leihweise vom FC Barcelona zum FC Girona. In seiner neuen sportlichen Heimat wollte er sich mit guten Leistungen für die WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer empfehlen.

"Das ist eine dramatische Verletzung, die lange dauert", sagte Nagelsmann. "Das Schlimmste" daran sei, "dass es eng wird, weil man ja den Gesamtzeitraum beachten muss. Es ist nicht so, dass er das letzte Jahr komplett durchgespielt hat, er war schon ein Jahr weg." Ter Stegen solle "sich erholen, dann schauen wir weiter". Eine Prognose sei "sehr schwer".

Auf die Frage, ob er ausschließen könne, dass er den zurückgetretenen Neuer noch einmal überreden wolle, antwortete Nagelsmann: Fakt eins sei ter Stegens "tragische Verletzung", Fakt zwei, "dass Manu zurückgetreten ist und noch einmal gesagt hat, dass sich an der Entscheidung nichts ändern wird". Und Fakt drei sei, dass der Hoffenheimer Oliver Baumann sowohl bei der TSG, als auch beim DFB "herausragend gut" spiele. Das werde auch beim Länderspiellehrgang im März so sein. Diese "drei Fakten", betonte Nagelsmann, "sagen relativ viel aus". Ende der Diskussion.

L.Ross--EWJ

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