English Woman's Journal - Krimi in Cortina: Eitberger/Matschina holen Silber

Krimi in Cortina: Eitberger/Matschina holen Silber


Krimi in Cortina: Eitberger/Matschina holen Silber
Krimi in Cortina: Eitberger/Matschina holen Silber / Foto: Michael Kristen - Imago/FIL/kristen-images.com/SID

Die deutschen Rennrodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina haben den historischen ersten Olympiasieg im Doppelsitzer der Frauen knapp verpasst. Bei der Premiere des Wettbewerbs auf der größten Bühne gewann das Duo am Mittwochabend Silber, Gold ging an die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer. Die Weltmeisterinnen und Topfavoritinnen Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich mussten sich nach einem engen Rennen mit Bronze begnügen. Anders als im Einsitzer gibt es bei den Doppelsitzern nur zwei Läufe.

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Im Frauen-Doppel riss damit auch der deutsche Gold-Lauf der vergangenen Tage im Cortina Sliding Centre: Max Langenhan und Julia Taubitz hatten jeweils Einzelgold gewonnen, nun wurde das deutsche Rodel-Team in Norditalien erstmals geschlagen. In der Staffel am Donnerstag bekommen Eitberger/Matschina aber noch eine weitere Chance auf Edelmetall.

Und für die 35 Jahre alte Eitberger ist auch Silber ein später Höhenpunkt der erfolgreichen Karriere - errungen gewissermaßen auf dem zweiten Bildungsweg. Schon im Einsitzer gehörte sie jahrelang zur Weltspitze, gewann bereits 2018 in Pyeongchang Olympia-Silber. Zur Saison 2023/2024 wechselte sie dann auf den Doppelsitzer, bildet seit nun zwei Wintern ein Duo mit der 15 Jahre jüngeren Matschina. Eitberger, Mutter eines fünfjährigen Sohnes, wird ihre Karriere nach der Saison beenden.

Dieser letzte große Wettbewerb für sie war indes ein überschaubarer. In Cortina gingen nur elf Duos an den Start - und die Weltmeisterinnen von 2022 und 2023 fehlten: Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal hatten die interne Qualifikation im engen Zweikampf mit Eitberger/Matschina verpasst. Jede Nation durfte für die Premiere des Events nur einen Schlitten ins Rennen schicken. "Ich finde es ein bisschen traurig, dass das IOC da nicht mehr Startplätze zur Verfügung stellt", sagte Bundestrainer Patric Leitner über das Fehlen der Weltcup-Dritten: "Das sollte man wirklich mal überdenken, ob das dann noch ein würdiges Rennen ist."

F.McKenzie--EWJ

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