English Woman's Journal - Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel

Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel


Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel
Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel / Foto: DAVID PINTENS - picture alliance/SID

Ausgerechnet der letzte Krimi blieb für Jan-Lennard Struff ohne Happy End: Der Tennis-Routinier hat die Krönung einer ganz starken Woche verpasst und das Endspiel beim Hallenturnier in Brüssel verloren. Der 36-Jährige aus Warstein unterlag am Sonntag trotz einer phasenweise wieder sehr überzeugenden Leistung dem Niederländer Tallon Griekspoor 6:4, 3:6, 4:6 und muss weiter auf seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour warten.

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Struff, der im Halbfinale den topgesetzten Weltranglistenzehnten Arthur Fils aus Frankreich in einem dramatischen Match geschlagen hatte, kassierte in seinem fünften Endspiel auf ATP-Level seine vierte Niederlage. Beim zuvor letzten Final-Einzug in München im April 2024 hatte der Aufschlagriese aus Ostwestfalen seinen bislang einzigen Titel gewonnen.

In der neuen Weltrangliste wird Struff, der eine starke zweite Jahreshälfte mit dem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon als Höhepunkt spielt, auf Platz 47 geführt werden. Im Sommer 2025 war die einstige Nummer 21 noch aus den Top 150 gerutscht. Der sechs Jahre jüngere Griekspoor, der seinen vierten Titelgewinn feierte, gewann auch das vierte Duell mit Struff, alle Matches verliefen denkbar knapp.

Struff war im Palais 5 der Brussels Expo von Beginn an hellwach, schlug wie in der gesamten Woche sehr dominant auf und erspielte sich schnell Break-Möglichkeiten gegen die Nummer 60 der Welt. Die vierte nutzte er, um dem hadernden Griekspoor zum 3:2 den Aufschlag abzunehmen. Nach 47 Minuten hatte er den ersten Satz in der Tasche.

Auch im zweiten Durchgang blieb Struff in den entscheidenden Momenten gegen den nun stabileren Griekspoor zunächst cool, gab dann aber vorentscheidend zu null seinen Aufschlag zum 3:5 ab. Das Momentum war nun deutlich auf der Seite des Niederländers.

Im Entscheidungssatz fing sich Struff zunächst wieder, dann lief es wie in Durchgang zwei: Glatt verlor er seinen Aufschlag zum 4:5 ab. Nach 2:01 Stunden musste Struff seinen Titeltraum begraben.

Ch.Thomson--EWJ

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