English Woman's Journal - Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz

Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz


Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz
Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz / Foto: FRANCK FIFE - SID

Die deutschen Rennrodlerinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo Kurs auf einen Doppelsieg genommen. Einen Tag nach dem Olympiasieg von Max Langenhan im Einsitzer setzte sich die erst 22 Jahre alte Merle Fräbel bei ihrem Debüt mit einem famosen ersten Lauf und Bahnrekord an die Spitze. Weltmeisterin Julia Taubitz ist mit 48 Tausendsteln Rückstand Zweite.

Textgröße ändern:

Die Italienerin Verena Hofer liegt als Dritte schon 0,271 Sekunden hinter Fräbel. Die Thüringerin war mit dem Schwung von zwei aufeinanderfolgenden Weltcup-Triumphen in Oberhof in die Dolomiten gereist, schon das Testevent im November hatte Fräbel im neu gebauten Cortina Sliding Centre gewonnen. Anna Berreiter, Olympiazweite von Peking, muss im Kampf um das Podium noch zulegen (+0,461).

Taubitz, die vor vier Jahren in Peking im zweiten Lauf gestürzt und in der Folge nur Siebte geworden war, will in Norditalien ihr olympisches Trauma überwinden. Gesucht wird die Nachfolgerin der mittlerweile zurückgetretenen Natalie Geisenberger, die in Peking mit ihren Goldmedaillen fünf (Einzel) und sechs (Teamstaffel) zur erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin aufgestiegen war.

Im Weltcup hatte sich aufgrund einer engen Leistungsdichte in der Spitze keine Topfavoritin für das Saisonhighlight in Norditalien herauskristallisiert. Viele Konkurrentinnen patzten am Montag, darunter auch die Weltcupführende Lisa Schulte (Österreich).

Die deutschen Frauen wollen an den goldenen Auftakt von Langenhan anknüpfen, der am Sonntag überlegen mit vier Bahnrekorden zu seinem ersten Olympiasieg gerast war. Und historisch gesehen stehen die BSD-Athletinnen unter Druck: Seit 1998 kam die Olympiasiegerin im Einsitzer der Frauen stets aus Deutschland.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Darts-EM: Schindler sensationell im Finale

Martin Schindler greift bei der Darts-EM sensationell nach dem Titel. Die deutsche Nummer eins setzte seinen überraschenden Erfolgslauf in Dortmund fort und besiegte im Halbfinale den Luke-Littler-Bezwinger Krzysztof Ratajski aus Polen mit 11:6. Im Endspiel trifft Schindler auf den Engländer Ross Smith.

Kompanys Zustand stabil: "Siege die beste Medizin für ihn"

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany befindet sich nach Angaben seines Assistenten auf dem Weg der Besserung. "Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv", sagte der Münchner Co-Trainer Aaron Danks vor dem Bundesligaspiel beim SC Freiburg bei DAZN. Kompany, der am Freitag zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden war, sei "stabil". Es gehe ihm "jeden Tag ein bisschen besser. Die Tests laufen noch. Die Anzeichen sind wirklich positiv."

Nach Kompany-Schock: Bayern gewinnt in Freiburg

Nach dem Schock um Cheftrainer Vincent Kompany hat der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Zwei Tage nach dessen Zusammenbruch am Trainingsplatz ließen die Münchner ihren belgischen Coach dank eines 3:1 (2:0)-Erfolgs beim SC Freiburg im Krankenbett jubeln. Der Titelverteidiger übernahm sechs Tage vor dem "Klassiker" in der Liga Platz eins wieder vom Rivalen Borussia Dortmund.

Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel

Ausgerechnet der letzte Krimi blieb für Jan-Lennard Struff ohne Happy End: Der Tennis-Routinier hat die Krönung einer ganz starken Woche verpasst und das Endspiel beim Hallenturnier in Brüssel verloren. Der 36-Jährige aus Warstein unterlag am Sonntag trotz einer phasenweise wieder sehr überzeugenden Leistung dem Niederländer Tallon Griekspoor 6:4, 3:6, 4:6 und muss weiter auf seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour warten.

Textgröße ändern: