English Woman's Journal - Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen

Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen


Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen
Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Sie gaben alles, aber es war nicht genug: Simon Jocher und Linus Straßer haben bei der Olympia-Premiere der Team-Kombination ihre Mini-Chance auf eine Medaille nicht nutzen können. Nach Jochers solider Abfahrt konnte Straßer den Halbzeit-Rückstand von mehr als einer Sekunde auf das Podest nicht aufholen - dem Münchner gelang nur die elfte Slalom-Zeit. Am Ende fehlten dem DSV-Duo auf der Stelvio in Bormio 0,70 Sekunden zu Platz drei - es wurde Platz zehn.

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Der packende Kampf um die Medaillen endete mit einer Überraschung: Gold gewann wie bei der WM vor zwölf Monaten Abfahrts-Weltmeister- und Olympiasieger Franjo von Allmen, diesmal allerdings nicht mit dem amtierenden Slalom-Weltmeister Loic Meillard, sondern mit Tanguy Nef. Der 29-Jährige, im Weltcup noch ohne Sieg, fuhr völlig unerwartet die beste Zeit im Slalom. Von Allmen hatte in der Abfahrt nur die vierte Zeit vorgelegt.

Die Premieren-Olympiasieger hatten nach dem spannenden Finale einen gewaltigen Vorsprung auf gleich zwei Mannschaften: Silber ging an Österreich 1 mit Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, dem im Slalom die zweitbeste Zeit gelang - und an das hochfavorisierte Team Schweiz 1 mit Marco Odermatt und Meillard, der den Slalom völlig verpatze.

Beide Teams lagen 0,99 Sekunden hinter den Olympiasiegern zurück, profitierten aber auch von einem völlig verkorksten Slalom von Alex Vinatzer. Der Südtiroler vergab die Halbzeit-Führung für Team Italien 1, für die Giovanni Franzoni, der Olympia-Zweite in der Abfahrt, gesorgt hatte.

"Ein gelungener Wettbewerb", sagte Straßer nach dem Finale, in dem, wie er bekannte, "mehr drin gewesen wäre" für das einzige deutsche Duo. Er selbst suchte nach seiner Fahrt nicht nach Ausreden: "Ich bin sehr gut reingekommen", berichtete der WM-Dritte in der ARD, doch als es in den flacheren Schlussteil gegangen sei, sei für ihn nichts mehr drin gewesen. "Da musst du alles voll am Limit fahren, clean sein - und Fehler wie ich darfst du dir sowieso nicht erlauben."

M.Campbel--EWJ

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