English Woman's Journal - Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille

Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille


Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille
Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille / Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV - SID

Snowboard-Hoffnung Ramona Hofmeister hat bei den Olympischen Spielen von Mailand/Cortina eine Medaille im Parallel-Riesenslalom verpasst. Die 29-Jährige, die nach einer Verletzung erst Anfang Januar ihr Comeback gegeben hatte, schied nach einem Sturz im Viertelfinale gegen die Tschechin Zuzana Maderova aus und verpasste damit ihre zweite Olympia-Medaille. 2018 hatte Hofmeister in Pyeongchang Bronze geholt, vor vier Jahren war sie in Peking auch nicht über das Viertelfinale hinausgekommen.

Textgröße ändern:

Neben Hofmeister scheiterte überraschend auch die Tschechin Ester Ledecka, zuletzt zweimal in Folge Olympiasiegerin, in der Runde der letzten acht. Cheyenne Loch, die ebenfalls gegen Maderova verloren hatte, und Elias Huber waren im Achtelfinale ausgeschieden. Melanie Hochreiter und Mathilda Schied hatten genau wie der WM-Zweite Stefan Baumeister, Max Kühnhauser und Yannik Angenend die Qualifikation nicht überstanden.

Hofmeister war nach einem Bruch des Sprungbeins im September erst Anfang des Jahres in den Weltcup zurückgekehrt. Bei ihrem Comeback fuhr sie direkt auf Platz eins, in vier weiteren Rennen vor Olympia folgten ein weiterer Sieg sowie je ein zweiter und ein dritter Rang. Druck habe sie in Italien "mit dieser Story im Gepäck" nicht verspürt, betonte sie zuletzt.

Am Sonntag hatte Hofmeister bereits im Achtelfinale zittern müssen. Gegen die 16 Jahre alte Bulgarin Malena Samfirowa lag die viermalige Gesamtweltcupsiegerin lange in Führung, bevor die Teenagerin noch einmal aufholte und sich im Ziel nur um 0,02 Sekunden geschlagen geben musste.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Darts-EM: Schindler sensationell im Finale

Martin Schindler greift bei der Darts-EM sensationell nach dem Titel. Die deutsche Nummer eins setzte seinen überraschenden Erfolgslauf in Dortmund fort und besiegte im Halbfinale den Luke-Littler-Bezwinger Krzysztof Ratajski aus Polen mit 11:6. Im Endspiel trifft Schindler auf den Engländer Ross Smith.

Kompanys Zustand stabil: "Siege die beste Medizin für ihn"

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany befindet sich nach Angaben seines Assistenten auf dem Weg der Besserung. "Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv", sagte der Münchner Co-Trainer Aaron Danks vor dem Bundesligaspiel beim SC Freiburg bei DAZN. Kompany, der am Freitag zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden war, sei "stabil". Es gehe ihm "jeden Tag ein bisschen besser. Die Tests laufen noch. Die Anzeichen sind wirklich positiv."

Nach Kompany-Schock: Bayern gewinnt in Freiburg

Nach dem Schock um Cheftrainer Vincent Kompany hat der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Zwei Tage nach dessen Zusammenbruch am Trainingsplatz ließen die Münchner ihren belgischen Coach dank eines 3:1 (2:0)-Erfolgs beim SC Freiburg im Krankenbett jubeln. Der Titelverteidiger übernahm sechs Tage vor dem "Klassiker" in der Liga Platz eins wieder vom Rivalen Borussia Dortmund.

Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel

Ausgerechnet der letzte Krimi blieb für Jan-Lennard Struff ohne Happy End: Der Tennis-Routinier hat die Krönung einer ganz starken Woche verpasst und das Endspiel beim Hallenturnier in Brüssel verloren. Der 36-Jährige aus Warstein unterlag am Sonntag trotz einer phasenweise wieder sehr überzeugenden Leistung dem Niederländer Tallon Griekspoor 6:4, 3:6, 4:6 und muss weiter auf seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour warten.

Textgröße ändern: