English Woman's Journal - Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger

Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger


Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger
Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger / Foto: Uwe Kraft - IMAGO/SID

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Daniel Thioune als Nachfolger für den entlassenen Trainer Horst Steffen geholt. Die Norddeutschen gaben die Verpflichtung des 51-Jährigen am Mittwoch bekannt. Thioune, der bis Oktober den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf trainiert hatte, ist ab sofort Cheftrainer und soll die Bremer vor dem Abstieg bewahren. Zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angabe.

Textgröße ändern:

"Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung", sagte Bremens Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz, der Steffen im Sommer als "Wunschlösung" und Nachfolger des freigestellten Ole Werner präsentiert hatte. Nun soll es Thioune richten: "Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden."

Thioune trainierte in der 2. Liga bislang den VfL Osnabrück (2017 bis 2020) sowie den Bremer Nordrivalen Hamburger SV (2020 bis 2021). In Düsseldorf arbeitete er anschließend rund dreieinhalb Jahre, sein Vertrag im Rheinland lief noch bis 2028. Bereits am Mittwoch (14.00 Uhr) soll Thioune die erste Trainingseinheit seiner neuen Mannschaft leiten.

"Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Mannschaft und ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, erfolgreich miteinander zu arbeiten und die Ziele des Vereins zu erreichen", sagte er: "Nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich zu Werder gehen möchte.“

Zuvor hatte Werder offenbar Wunschkandidat Bo Svensson abgesagt, auch Bo Henriksen galt als mögliche Option. Bremen steckt nach zehn Spielen ohne Sieg mitten im Abstiegskampf, als Tabellen-15. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gastiert Werder beim SC Freiburg. Der Klub hatte sich nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) von Steffen getrennt.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Ricken bestätigt: Brandt verlässt BVB im Sommer

Fußball-Nationalspieler Julian Brandt wird Borussia Dortmund im Sommer ablösefrei verlassen. Das teilte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln am Samstag mit. "Wir haben Gespräche geführt, und man hat sich geeinigt, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird", sagte Ricken bei Sky. Brandt (29) spielt seit 2019 beim BVB.

In Überzahl: BVB vergrößert Kölns Abstiegsängste

Borussia Dortmund hat den befürchteten Spannungsabfall vermieden und die Abstiegssorgen des 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga vergrößert. Nach den jüngst verspielten Titelchancen in Champions League und Meisterschaft siegte das Team von Trainer Niko Kovac in Überzahl 2:1 (1:0) und festigte den zweiten Tabellenrang. Auf Platz fünf hat der BVB weiterhin acht Punkte Vorsprung.

Torhungrige DFB-Frauen dominieren Klassiker in Norwegen

Schöne Tore, starke Paraden: Die deutschen Fußballerinnen haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zum WM-Ticket mit Bravour bestanden. Den Klassiker auf Kunstrasen in Norwegen gewann das spielfreudige Team von Bundestrainer Christian Wück verdient mit 4:0 (3:0) und machte mit sechs Punkten einen großen Schritt Richtung Endrunde 2027 in Brasilien.

Pleite gegen HSV: Bauer droht das Aus in Wolfsburg

Trainer Daniel Bauer steht nach dem nächsten Rückschlag mit dem VfL Wolfsburg vor dem Aus. Gegen den Hamburger SV verlor der schwer kriselnde Fußball-Bundesligist am Samstag trotz Führung mit 1:2 (1:1). Während der VfL in der Tabelle weiterhin auf Abstiegsrang 17 feststeckt, muss Bauer nach nur knapp vier Monaten im Amt die Ablösung fürchten.

Textgröße ändern: