English Woman's Journal - "Weltklasse": Köln feiert Retter Schwäbe

"Weltklasse": Köln feiert Retter Schwäbe


"Weltklasse": Köln feiert Retter Schwäbe
"Weltklasse": Köln feiert Retter Schwäbe / Foto: Joeran Steinsiek - Imago/Steinsiek.ch/SID

Marvin Schwäbe ließ sich feiern, seine Mitspieler wussten genau, bei wem sie sich bedanken mussten. "Was der in den letzten Jahren hier macht, ist schon Weltklasse", sagte Siegtorschütze Linton Maina, nachdem der Torhüter des 1. FC Köln den 1:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg in der Nachspielzeit mit zwei Glanztaten festgehalten hatte.

Textgröße ändern:

"Der hält uns zusammen, nicht nur auf dem Platz mit seinen Paraden, sondern auch neben dem Platz. Wir sind sehr froh, dass er unsere Nummer eins ist", sagte Maina, der mit einer schönen Einzelaktion den Treffer des Abends erzielte (29.) - sich den Ruhm am Ende aber teilen musste.

Und der Retter selbst? Gab sich bescheiden. "Am Ende ist es mein Job", sagte Schwäbe mit Blick auf die vereitelten Riesenchancen von Kento Shiogai (90.+2) und Adam Daghim (90.+5). Bis in die Nachspielzeit hatte Schwäbe keinen einzigen gefährlichen Ball auf sein Tor bekommen, in den entscheidenden Momenten war der 30-Jährige zur Stelle.

Einen Anruf von Bundestrainer Julian Nagelsmann habe es aber trotz der konstant guten Leistungen in den letzten Monaten und Jahren bisher noch nicht gegeben. "Am Ende ist jetzt gerade schon ein Stück weit weg. Es sind viele Torhüter auch ein Stück weit vor mir", sagte Schwäbe angesprochen auf eine mögliche WM-Nominierung: "Natürlich würde ich mich unfassbar freuen, es ist eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein. Aber wir schauen mal, wie es kommt."

T.Wright--EWJ

Empfohlen

NBA: Dritter Sieg in Serie für Orlando

Orlando Magic hat in der nordamerikanischen Basketballliga NBA den dritten Sieg in Serie gefeiert und die Teilnahme an den Playoffs fest im Blick. Ohne den weiterhin verletzt fehlenden Welt- und Europameister Franz Wagner setzte sich die Mannschaft aus dem US-Bundesstaat Florida mit 119:92 bei den Minnesota Timberwolves durch.

Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne

Viele Überholmanöver, ein bisschen Mario Kart - und am Ende die Wiedergeburt der Silberpfeile: Die Formel 1 ist mit einem wilden Grand Prix von Australien in ihre neue Ära gestartet, George Russell und Kimi Antonelli fuhren den ersten Mercedes-Doppelsieg seit 16 Monaten ein. Geprägt war das Rennen auch von zahlreichen Überholmanövern, die der neue Elektroschub im Hybridmotor ermöglichte. Sequenzen des Rennens erinnerten an ein Videospiel.

BVB-Coach Kovac macht es kurz: "Nicht zufrieden"

Auf große Analysen hatte Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac nach dem knappen Auswärtssieg beim 1. FC Köln keine Lust. "Ich mache es relativ kurz: Außer den drei Punkten, mit denen ich zufrieden bin, kann ich nicht zufrieden sein. Vor allem die erste Halbzeit, aber auch die zweite Halbzeit - mit einem Mann mehr. Das war es", sagte der 54-Jährige sichtlich bedient nach dem wackeligen 2:1 (1:0) beim Aufsteiger.

"Verrückt da draußen": Schumachers erste Oval-Erfahrung

Gegner überall, Unfälle rundherum - und dann streikte auch noch die Technik: Mick Schumacher musste nach seinem Debüt auf einem der Ovale der IndyCar-Serie erst mal das Chaos sortieren. "Es ist verrückt da draußen", sagte der frühere Formel-1-Pilot nach dem Rennen in Phoenix: "Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen."

Textgröße ändern: