English Woman's Journal - Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen

Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen


Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen
Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen / Foto: Marco BERTORELLO - SID

Skirennläuferin Lena Dürr hat die Spitzenplätze beim umjubelten Comeback von Italiens Idol Federica Brignone verpasst. Die 34 Jahre alte Münchnerin kam beim vierten Saisonerfolg der Österreicherin Julia Scheib beim Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz nur auf Platz 21. Brignone wurde starke Sechste, Fabiana Dorigo fuhr als 25. zum zweiten Mal in diesem Winter in die Punkteränge.

Textgröße ändern:

Im Blickpunkt stand aber vor allem die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin Brignone: 292 Tage nach ihrem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften, bei dem sie einen Schien- und Wadenbeinbruch sowie einen Kreuzbandriss erlitten hatte, fuhr sie gleich wieder in die Weltspitze. Auf Siegerin Scheib, die sich zur Goldfavoritin für Olympia aufschwingt, fehlten ihr 1,23 Sekunden.

Slalom-Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz wurde Zweite (+0,37) vor der schwedischen Olympiasiegerin Sara Hector (+0,46). Skikönigin Mikaela Shiffrin (USA/+0,86) musste sich mit Rang vier begnügen. Dürr, die im Finale sechs Ränge einbüßte, lag 4,27 Sekunden zurück.

Brignone sprach von "sehr großen Emotionen" und war "sehr froh" über ihr gelungenes Comeback: "Es ist unglaublich, ein schöner Traum!" Bei Olympia ist sie als eine der Fahnenträgerinnen von Gastgeber Italien eingeplant, Gold bei den Winterspielen fehlt noch in ihrer umfangreichen Titelsammlung.

Dürr, die sich angesichts ihrer Slalom-Krise im "Riesen" etwas Selbstvertrauen holen wollte, meinte im BR: "Ich nehme das Gute mit und das Gefühl, was an den Schwüngen gepasst hat. Es waren wieder ganz gute Sachen dabei, darauf lässt sich schon aufbauen."

Emma Aicher hatte nach schon 21 Weltcup-Rennen in diesem Winter auf einen Start am Hausberg von Bruneck verzichtet. Am Wochenende in Spindlermühle (Slalom/Super-G) und bei der Olympia-Generalprobe eine Woche später in Crans-Montana (zwei Abfahrten/Super-G) will sie wieder dabei sein.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Australien gewährt iranischen Fußballerinnen Asyl

Australien gewährt den fünf iranischen Fußballspielerinnen, die vor einem Spiel in dem Land nicht die iranische Nationalhymne gesungen hatten, Asyl. "Ich habe ihre humanitären Visa gestern Abend genehmigt", sagte Australiens Innenminister Tony Burke am Dienstag vor Journalisten. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die australische Regierung öffentlich dazu aufgefordert, den Spielerinnen Asyl zu gewähren. Den Frauen könnten bei einer Rückkehr in den Iran Repressalien drohen.

Irans Fußballerinnen erhalten Asyl in Australien

Fünf Spielerinnen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft, denen in ihrer Heimat Verfolgung droht, werden in Australien Asyl erhalten. Dies teilte der australische Innenminister Tony Burke am Dienstag (Ortszeit) mit. Die betreffenden Spielerinnen seien "von der australischen Polizei an einen sicheren Ort gebracht" worden, sagte Burke, "ich habe gestern Abend ihre Anträge auf humanitäre Visa unterzeichnet".

Wahl nach Machtkampf: Kreuzwieser soll TSG beruhigen

Nach Monaten des Machtkampfs will die TSG Hoffenheim unter der Führung von André Kreuzwieser zur Ruhe kommen. Der 45 Jahre alte Unternehmer wurde bei der Mitgliederversammlung am Montagabend in der Sinsheimer Arena mit großer Mehrheit zum Ersten Vorsitzenden beim Mutterverein des Fußball-Bundesligisten gewählt.

Kompany: "Ohne Angst" in die heiße Phase

Trainer Vincent Kompany vom Fußball-Rekordmeister Bayern München geht angriffslustig in die entscheidende Saisonphase. "Wir sind jetzt in einer Phase, wo diese Tunnelvision perfekt passt", sagte der Belgier vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video): "Ohne Angst, nur mit Blick auf die Möglichkeiten, voll unsere Chance nutzen".

Textgröße ändern: