English Woman's Journal - Sinner: Dopingskandal hat mich "stärker" gemacht

Sinner: Dopingskandal hat mich "stärker" gemacht


Sinner: Dopingskandal hat mich "stärker" gemacht
Sinner: Dopingskandal hat mich "stärker" gemacht / Foto: DAVID GRAY - SID

Jannik Sinner ist nach eigenen Angaben gestärkt aus seiner Dopingsperre im vergangenen Jahr hervorgegangen. Vor dem Start der Australian Open sprach der italienische Titelverteidiger über die schwierige Phase. "Es ist, wie es ist, oder? Ich denke inzwischen, das alles aus einem bestimmten Grund passiert", sagte der 24-Jährige am Freitag in Melbourne.

Textgröße ändern:

Die dreimonatige Sperre habe ihn "als Person stärker" gemacht und dafür gesorgt, dass er den Sport heute "viel entspannter" sehe. Sinner war im vergangenen Jahr nach seinem Triumph in Melbourne für drei Monate gesperrt worden, weil er zweimal positiv auf das verbotene anabole Steroid Clostebol getestet worden war. Der Italiener hatte stets betont, die Substanz sei unbeabsichtigt über eine Behandlung seines Physiotherapeuten in seinen Körper gelangt.

"Letztes Jahr war definitiv eine viel schwierigere Situation, weil ich in diesem Moment nicht genau wusste, was passieren wird", erklärte Sinner im Rückblick. "Es war schwierig für mich, aber auch für die Familie."

Nach Ablauf der Sperre im Mai hatte sich Sinner eindrucksvoll zurückgemeldet: Er gewann die Titel in Wimbledon sowie bei den ATP Finals und beendete das Jahr als Nummer zwei der Welt hinter Carlos Alcaraz.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Kompany über Musiala: "Werden das ganz ruhig angehen"

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat bei Zauberfuß Jamal Musiala (22) einmal mehr um Geduld gebeten. "Wir sind in dieser Phase noch ganz flexibel. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nur drei Tage weiter sind als gegen Leipzig. Und deswegen werden wir das ganz ruhig angehen", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel gegen den belgischen Meister Union Saint-Gilloise am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN).

Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen

Skirennläuferin Lena Dürr hat die Spitzenplätze beim umjubelten Comeback von Italiens Idol Federica Brignone verpasst. Die 34 Jahre alte Münchnerin kam beim vierten Saisonerfolg der Österreicherin Julia Scheib beim Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz nur auf Platz 21. Brignone wurde starke Sechste, Fabiana Dorigo fuhr als 25. zum zweiten Mal in diesem Winter in die Punkteränge.

Bundesliga: Längere Nachspielzeit bringt mehr Nettospielzeit

Die zu Saisonbeginn eingeführte längere Nachspielzeit in den Partien der Fußball-Bundesliga hat zu einer gestiegenen Nettospielzeit geführt. Mit Stand vom 18. Spieltag rollt der Ball im Schnitt 58:29 Minuten pro Begegnung, in der Vorsaison waren es 57:31 Minuten. Die Zahlen präsentierte Schiedsrichterboss Knut Kircher am Dienstag in Frankfurt/Main.

DOSB mit Rekordaufgebot zu Olympia

Eishockeystar Leon Draisaitl, Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß und die Dauersieger im Eiskanal führen das Winter-Rekordaufgebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo an. 183 Athletinnen und Athleten (85 Frauen und 98 Männer) umfasst das Team D bei den Wettbewerben in Norditalien, die am 6. Februar im San-Siro-Stadion eröffnet werden (bis 22. Februar). Vor vier Jahren in Peking gehörten 148 Sportlerinnen und Sportler zum deutschen Team, der bisherige Rekord datiert von 2006 in Turin (161).

Textgröße ändern: