English Woman's Journal - Zweiter Saisonsieg: Mainz gewinnt Kellerduell

Zweiter Saisonsieg: Mainz gewinnt Kellerduell


Zweiter Saisonsieg: Mainz gewinnt Kellerduell
Zweiter Saisonsieg: Mainz gewinnt Kellerduell / Foto: Hendrik Hamelau - IMAGO/HMB-Media/SID

Das Warten hat ein Ende: Vier Monate nach dem bislang einzigen Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga hat Mainz 05 das Kellerduell mit dem 1. FC Heidenheim am Dienstagabend mit 2:1 (1:0) gewonnen und den letzten Tabellenplatz verlassen. Zugleich war es der erste Ligaerfolg unter dem neuen Trainer Urs Fischer, der Anfang Dezember die Nachfolge von Bo Henriksen angetreten hatte.

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Kapitän Silvan Widmer (30.) und Nadiem Amiri (49.) schossen für die Rheinhessen den lange ersehnten Dreier heraus, der Treffer durch Stefan Schimmer (60.) war für Heidenheim zu wenig. Durch die elfte Saisonniederlage beendet nun der Klub von der Ostalb die Hinrunde als Schlusslicht der Tabelle, ausschlaggebend ist die schlechtere Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Mainzern.

Nach dem leichtfertig hergeschenkten Sieg am Samstag, als Mainz sich bei Union Berlin nach einer 2:0-Führung noch mit einem 2:2 hatte begnügen müssen, erwartete Fischer im Vorfeld der Partie gegen den direkten Konkurrenten Heidenheim "ein Kampfspiel, der Platz wird sein Übriges dazu beitragen." Der Begegnung bescheinigte der Schweizer "Finalcharakter."

Der Coach sollte Recht behalten: Beide Teams waren zu Beginn vor allem auf Fehlervermeidung bedacht. Höhepunkte waren rar gesät. Der Distanzkracher des Mainzers Nikolas Veratschnig aus 30 Metern (8.) war der vielversprechendste Abschluss der Anfangsphase.

In der ausgeglichenen und von vielen Zweikämpfen geprägten Partie erarbeitete sich Mainz, das auf den erkrankten Angreifer Benedict Hollerbach verzichten musste, dann zunehmend mehr Ballbesitz, doch plötzlich war der FCH dem ersten Tor nahe: Benedikt Gimber scheiterte an 05-Keeper Daniel Batz (28.). Kurz darauf spielte Heidenheims Schlussmann Diant Ramaj den Ball in die Füße von Jae-sung Lee, Nutznießer war Widmer, der per Volleyabnahme zur Führung traf. Bis zur Pause fand Heidenheim keine Antwort auf den Rückstand.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Die Heidenheimer bekamen den Ball nicht geklärt, Amiri erhöhte nach feinem Zusammenspiel mit Phillip Tietz. Die Gastgeber machten nun deutlich, sich nicht noch einmal eine Zwei-Tore-Führung nehmen lassen zu wollen: Armindo Sieb (52.) und Widmer (53.) verpassten die nächsten Treffer. Fast aus dem Nichts dämpfte der nur Sekunden zuvor eingewechselte Stefan Schimmer die Euphorie mit seinem Anschlusstreffer nach einem Konter dann merklich.

In der mit 24.500 Zuschauern nur schwach besuchten Mainzer Arena wurde es nun hitzig, Heidenheim kam zu weiteren Chancen. Den Nullfünfern war die Nervosität anzumerken, das Team konzentrierte sich nun vorrangig auf die Defensive. Ein abgefälschter Abschluss von Heidenheims Arijon Ibrahimovic landete an der Latte (86.).

P.Munro--EWJ

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