English Woman's Journal - Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball"

Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball"


Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball"
Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball" / Foto: Laci Perenyi - IMAGO/SID

Deutschlands Handballer brechen am Dienstagmorgen in Erwartung eines unangenehmen EM-Auftakts aus Hannover nach Dänemark auf. DHB-Torhüter Andreas Wolff kann der Spielweise des ersten Turniergegners nicht viel abgewinnen. "Österreich spielt absoluten Anti-Handball. Das möchte eigentlich keiner sehen. Es ist sehr unattraktiv, auch für uns Spieler", sagte der deutsche Torhüter vor der Partie am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD) in Herning.

Textgröße ändern:

Mit Constantin Möstl vom TBV Lemgo Lippe stehe ein fantastischer Torhüter zwischen den Pfosten, und mit Möstls Teamkollegen Lukas Hutecek und Nikola Bilyk (THW Kiel) würden "zwei Anführer das Angriffsspiel in seiner Hässlichkeit leiten. Es wird kein Handball-Leckerbissen. Aber wir müssen uns durchbeißen, unsere Qualität einbringen und aus der Defensive zu einfachen Toren kommen", sagte der 34-jährige Wolff. Die Österreicher verteidigten "mit sehr viel Leidenschaft und Härte".

Die Mannschaft von Alfred Gislason tat sich in der jüngeren Vergangenheit gegen den Nachbarn aus dem Süden mehrfach schwer. In der EM-Qualifikation im vergangenen März war die DHB-Auswahl in Wien nicht über ein 26:26 hinaus gekommen. Auch bei der vergangenen EM 2024 hatten die Österreicher, bei denen sieben Bundesliga-Profis im Kader stehen, dem deutschen Team in der Hauptrunde ein Unentschieden (22:22) abgetrotzt.

"Die Österreicher haben mit ihrer Art auf sich aufmerksam gemacht, Überraschungserfolge erzielt", sagte Wolff und verwies auf einen Vorrundenerfolg gegen Spanien bei der vergangenen EM sowie das jüngste Unentschieden gegen das DHB-Team. "Diese Lockerheit, dieses Selbstvertrauen macht sie gefährlich. Auftaktspiele haben ihre Tücken. Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir angetreten sind, um weit zu kommen – und das auch im ersten Spiel."

Fünfeinhalb Stunden dauert die knapp 500 Kilometer lange Busfahrt aus der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Silkeborg, wo Deutschland wie im Vorjahr bei der WM rund 40 Kilometer östlich vom Spielort Herning sein Quartier bezieht. Am Mittwochnachmittag ist das Abschlusstraining in der Jyske Bank Boxen angesetzt.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Leihe perfekt: Ter Stegen wechselt nach Girona

Der Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona ist perfekt. Der 33-Jährige, der seinen Stammplatz beim Tabellenführer der spanischen Primera División verloren hatte, schließt sich dem Ligarivalen bis zum Saisonende an, um seine Einsatzchancen bei der Fußball-WM im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zu erhöhen.

Früher Nackenschlag: Bayer muss ums Weiterkommen bangen

Die Ergebniskrise verschärft sich: Bayer Leverkusen hat den Härtetest im Hexenkessel von Piräus nicht bestanden und muss um die K.o.-Phase in der Champions League bangen. Die Rheinländer unterlagen beim griechischen Meister Olympiakos nach einem frühen Nackenschlag und katastrophaler Chancenverwertung mit 0:2 (0:2) und kassierten im dritten Spiel des neuen Jahres die dritte schmerzhafte Niederlage.

60 Minuten in Unterzahl: Dortmund ohne Chance bei Tottenham

Schlappe statt Jubiläumssieg, Umweg statt Abkürzung ins Achtelfinale: Borussia Dortmund hat nach einer blassen Vorstellung und über einer Stunde in Unterzahl in der Champions League bei Tottenham Hotspur eine bittere Niederlage kassiert - und damit die Chance auf den direkten Einzug in das Achtelfinale so gut wie verspielt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac verlor am Dienstagabend mit 0:2 (0:2), Kapitän Christian Romero (14.) und Dominic Solanke per Billard-Tor (37.) waren für Tottenham erfolgreich. Dortmunds Daniel Svensson sah nach Videobeweis früh die Rote Karte (24.).

City geht bei Bodö/Glimt unter - Play-offs drohen

Fußball-Zwerg FK Bodö/Glimt hat in der Champions League für eine kleine Sensation gesorgt und Manchester City eine möglicherweise folgenschwere Pleite zugefügt. In Norwegen verlor das Starensemble von Teammanager Pep Guardiola in Unterzahl 1:3 (0:2) und ließ damit wichtige Punkte im Rennen um die direkte Qualifikation für das Achtelfinale liegen. Eine Platzierung unter den Top-Acht der Ligaphase hat City nun nicht mehr in der eigenen Hand.

Textgröße ändern: