English Woman's Journal - Nach WM-Silber: Bundestrainer Gaugisch verlängert bis 2028

Nach WM-Silber: Bundestrainer Gaugisch verlängert bis 2028


Nach WM-Silber: Bundestrainer Gaugisch verlängert bis 2028
Nach WM-Silber: Bundestrainer Gaugisch verlängert bis 2028 / Foto: Anke Waelischmiller/SVEN SIMON - IMAGO/SID

Medaillenschmied Markus Gaugisch bleibt Bundestrainer von Deutschlands Handballerinnen. Der 51-Jährige verlängerte vier Wochen nach dem Gewinn von WM-Silber seinen Vertrag bis Sommer 2028. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Sonntag mit.

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"Kontinuität ist ein Schlüssel für Erfolg, und der gezielt erreichte Erfolg unserer Frauen-Nationalmannschaft trägt die Handschrift unseres Bundestrainers Markus Gaugisch", sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem weiteren Engagement von Markus eine zentrale Weiche für den künftigen Erfolg des deutschen Frauenhandballs gestellt haben. Seine Spielphilosophie, seine Mannschaftsführung und seine Talententwicklung sind essenzielle Bausteine."

Das bisherige Arbeitspapier Gaugischs läuft am 30. Juni 2026 aus. Der neue Vertrag umfasst neben der Europameisterschaft 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei auch die WM 2027 in Ungarn sowie die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles.

"Es ist ein Privileg, die Arbeit mit der deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft mit dem Ziel Olympische Spiele 2028 fortsetzen zu dürfen. Ich bin dankbar für das Vertrauen", sagte Gaugisch. "Als Team und handballerisch wollen wir weiter vorhandene Potenziale entwickeln. Wir haben inzwischen eine stabile Basis geschaffen, sodass wir an feineren Formen unseres Spiels arbeiten können. Das ist unsere Aufgabe, um das nächste Level zu erreichen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre mit der Nationalmannschaft."

Der DHB-Coach hatte trotz des Gewinns der ersten WM-Medaille seit 18 Jahren seine Zukunft zunächst offen gelassen. So war unter anderem über ein Engagement im Männerbereich spekuliert worden.

Gaugisch ist seit 2022 im Amt, unter ihm zeigt die Entwicklung des DHB-Teams konsequent nach oben: 2024 war den deutschen Frauen nach 16 Jahren das Comeback auf der Olympia-Bühne gelungen. Im vergangenen Dezember zog Deutschland nach dem Halbfinal-Triumph über Titelverteidiger Frankreich erstmals seit 1993 in ein WM-Finale ein, unterlag aber Olympiasieger Norwegen.

R.Sutherland--EWJ

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