English Woman's Journal - NFL: Bears feiern wildes Comeback - Rams zittern sich weiter

NFL: Bears feiern wildes Comeback - Rams zittern sich weiter


NFL: Bears feiern wildes Comeback - Rams zittern sich weiter
NFL: Bears feiern wildes Comeback - Rams zittern sich weiter / Foto: PATRICK MCDERMOTT - SID

Die Chicago Bears haben in der NFL erstmals seit 15 Jahren wieder ein Play-off-Spiel gewonnen und dabei eine wilde Aufholjagd hingelegt. Im Wild-Card-Game gegen den Divisionsrivalen Green Bay Packers lag das Team um Quarterback Caleb Williams zwischenzeitlich mit 18 Punkten zurück, gewann aber dank 25 Zählern im letzten Viertel noch mit 31:27.

Textgröße ändern:

Die Bears hatten zuletzt vor fünf Jahren an den Play-offs teilgenommen, der letzte Sieg lag noch länger zurück. Als erst viertes Team der NFL-Geschichte gewannen die Gastgeber ein K.o.-Spiel noch trotz 15-Punkte-Rückstand zu Beginn des vierten Viertels, in dem Wide Receiver DJ Moore 1:43 Minuten vor Schluss den entscheidenden Touchdown-Pass von Williams fing.

"Wir wissen, dass es 60 Minuten Football sind. Wir wissen, was das für die Stadt bedeutet. Man macht weiter, man kämpft weiter, und wenn die Uhr Null anzeigt, schaut man auf und sieht, wer gewonnen hat", sagte Williams bei Amazon Prime. Er kam auf 361 Yards Raumgewinn und zwei Touchdown-Pässe, aber auch zwei Interceptions. Bei den Packers waren die 323 Yards und vier Touchdown-Pässe von Jordan Love zu wenig.

Einen ähnlichen Krimi-Sieg feierten zuvor auch die Los Angeles Rams um MVP-Kandidat Matthew Stafford. Beim 34:31 bei den Carolina Panthers sah der Favorit zunächst auch wie der sichere Sieger aus, hatten dann aber unerwartet viel Mühe mit den Panthers. "Eine tolle Teamleistung", sagte Stafford, der für 304 Yards und drei Touchdowns warf, bei RTL - war aber auch kritisch: "Es gibt viel zu verbessern."

Stafford spielte gegen Ende mit einer Fingerverletzung. Es sei "nicht angenehm", sagte der 37-Jährige anschließend: "Wir werden sehen, was es ist. Ich konnte das Spiel offensichtlich zu Ende spielen und einen ordentlichen Pass werfen." Gemeint war der Touchdown 38 Sekunden vor Schluss auf Tight End Colby Parkinson, der den Sieg brachte.

Mit welchem Gegner es die Rams in der Divisional Round zu tun bekommen, hängt von den weiteren Resultaten ab. Ohne Überraschungen steht ihnen ein Duell mit den Seattle Seahawks bevor, die als bestes Team der NFC in der ersten Runde ein Freilos hatten.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Boxen: Zachenhuber verliert WM-Kampf in Dschidda

Boxprofi Simon Zachenhuber hat seine unverhoffte WM-Chance nicht zum WBO-Triumph genutzt, sich aber hervorragend verkauft. Im saudi-arabischen Dschidda unterlag der Supermittelgewichtler aus Bayern dem weiter ungeschlagenen Titelträger Hamzah Sheeraz (Großbritannien) am späten Samstagabend unerwartet knapp nach Punkten. Es war Zachenhubers zweite Niederlage im 31. Profikampf.

Nach Test-Wirbel: Ansah stürmt in 10,00 zum Titel

Owen Ansah ist trotz des Wirbels um seinen verweigerten Dopingtest bei der Leichtathletik-DM in Wattenscheid ganz souverän erneut zum Titel über 100 m gesprintet und hat an seinem deutschen Rekord gekratzt. Der 25 Jahre alte deutsche Rekordhalter aus Hamburg gewann im Lohrheidestadion in glatten 10,00 Sekunden und blieb nur zwei Hundertstel über seiner Bestmarke aus dem Juni.

Norris rast zur Pole - Strafen für Hamilton und Antonelli

Die Serie von Mercedes in der Formel 1 ist gerissen: Lando Norris ist in Budapest zur Pole Position gerast. Der britische Weltmeister setzte sich bei der Zeitenjagd für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) mit einer Runde von 1:17,207 Minuten durch und startet vor Ferrari-Pilot Charles Leclerc und seinem McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri. Beide profitierten von jeweiligen Strafen für Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Spitzenreiter Kimi Antonelli.

Norris beendet Mercedes-Serie - Strafe für Hamilton

Die Serie von Mercedes in der Formel 1 ist gerissen: McLaren-Pilot Lando Norris ist in Budapest zur Pole Position gerast. Der britische Weltmeister setzte sich bei der Zeitenjagd für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) mit einer Runde von 1:17,207 Minuten knapp vor seinem Landsmann Lewis Hamilton im Ferrari (+0,012 Sekunden) und dessen Teamkollege Charles Leclerc (+0,238) durch. Im elften Hauptrennen der Saison steht damit erstmals kein Silberpfeil auf dem ersten Startplatz.

Textgröße ändern: