English Woman's Journal - Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste

Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste


Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste
Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste / Foto: David Geieregger - IMAGO/SID

Emma Aicher hat das Podest als Sechste nur knapp verpasst, Lindsey Vonn dagegen ihre Favoritenstellung für die Olympischen Spiele eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei der Abfahrt im österreichischen Zauchensee raste die 41 Jahre alte Amerikanerin zu ihrem zweiten Sieg in dieser Saison und zu ihrem 84. insgesamt im Weltcup. Im sechsten Speed-Rennen des Winters stand sie zum fünften Mal auf dem Podest. "Ich bin sehr direkt und sehr sauber gefahren, ich bin sehr happy", sagte sie.

Textgröße ändern:

Aicher (+0,68 Sekunden) lag auf der verkürzten "Kälberloch"-Strecke, die vom Neuschnee der vergangenen Tage hatte geräumt werden müssen, 0,20 Sekunden hinter der drittplatzierten Jacqueline Wiles (USA/+0,48), deren Karriere zeitweise von der Stiftung von Vonn unterstützt worden war. Kira Weidle-Winkelmann (+0,77), die im Dezember bei der Abfahrt in Val d'Isere als Zweite auf das Podest gefahren war, belegte Rang zwölf.

Vonn, die Mitte Dezember bereits eine Abfahrt in St. Moritz gewonnen hatte, siegte überlegen vor Kajsa Vickhoff Lie (Norwegen/+0,37). Aufgrund ihrer frühen Startnummer sechs habe sie nicht gedacht, "dass ich eine Chance habe", sagte sie. Aber: "Sie hat es gut getroffen, sie ist verdient vorne", sagte die gleich darauf gestartete Weidle-Winkelmann, die im einzigen Trainingslauf am Donnerstag noch Schnellste gewesen war. Im Rennen kam sie bisweilen von der Ideallinie ab und wurde so durch den Neuschnee, der in den Tagen zuvor gefallen war, passagenweise eingebremst.

"Wenn man nicht auf der Ideallinie ist, merkt man schon, dass es weicher ist", sagte auch Aicher, die ebenfalls nicht in allen Abschnitten optimal traf. Sie betonte allerdings in ihrer gewohnt lakonischen Art: "Ist schon okay, passt schon, hätte schlimmer sein können. Es waren ein paar Kurven dabei, die gut waren und ein paar, die ich verbessern kann."

Das Rennen war nach einem Sturz der Österreicherin Magdalena Egger (Startnummer 17) für längere Zeit unterbrochen worden. Die 24-Jährige, bei Vonns Sieg in St. Moritz Zweite, war bei Bewusstsein, musste aber mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung mit einem Hubschrauber abtransportiert werden.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch

Eine hohe Geldstrafe und ein Fanausschluss auf Bewährung: Die Ausschreitungen seiner Anhänger im Pokalderby bei Waldhof Mannheim kommen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern teuer zu stehen. Das DFB-Sportgericht belegte den FCK mit einer Strafe in Höhe von 300.000 Euro. Dazu müssen die Pfälzer ein Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, die Vollstreckung wird bis zum 31. März 2028 allerdings zur Bewährung ausgesetzt.

Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"

Die Ukraine will gegen die Vergabe der Gewichtheber-Weltmeisterschaften 2030 an Moskau vorgehen. Sportminister Matwij Bidnyj kündigte am Montag an, offizielle Beschwerden beim Weltverband IWF sowie beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorzubereiten. Die Entscheidung pro Russland sei "zynisch" und "skandalös".

DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff

Alexander Zverev führt das deutsche Tennisteam bei der Titelmission im Davis Cup in Bologna an. Im Kader für das Finalturnier ab 24. November steht auch wieder der formstarke Routinier Jan-Lennard Struff, der zuletzt nicht berücksichtigt worden war. Deutschland trifft zunächst im Viertelfinale des Nationenwettbewerbs auf Großbritannien.

DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben

Heiko Weber, der letzte Torschütze in der Geschichte der DDR-Oberliga, ist tot. Wie sein früherer Klub Carl Zeiss Jena mitteilte, starb Weber am Montagmorgen im Alter von 61 Jahren. Im Februar hatte er eine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht.

Textgröße ändern: