English Woman's Journal - "Möge Gott gnädig sein": Joshua gedenkt toter Weggefährten

"Möge Gott gnädig sein": Joshua gedenkt toter Weggefährten


"Möge Gott gnädig sein": Joshua gedenkt toter Weggefährten
"Möge Gott gnädig sein": Joshua gedenkt toter Weggefährten / Foto: GIORGIO VIERA - SID

Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua hat sich nach dem tödlichen Autounfall in Nigeria erstmals öffentlich geäußert und dabei seinen tiefen Schmerz über den Verlust seiner Freunde geteilt. "Für mich ist es zu 100 Prozent schwer, aber ich weiß, dass es für ihre Eltern noch schwerer ist. Ich bin mental stark und glaube, dass Gott ihre Herzen kennt. Möge Gott meinen Brüdern gnädig sein", schrieb der Brite in einem emotionalen Instagram-Post.

Textgröße ändern:

Der 36-Jährige war bei dem Unfall am 29. Dezember in Nigeria mit leichten Verletzungen davongekommen, während seine langjährigen Weggefährten Latif Ayodele und Sina Ghami noch an der Unfallstelle starben. Nach ihrer Beisetzung am Sonntag in England meldete sich der Boxer nun zu Wort. Er habe "gar nicht bemerkt, wie besonders sie sind. Ich bin einfach mit ihnen spazieren gegangen und habe Witze mit ihnen gemacht, ohne zu wissen, dass Gott mich in die Gegenwart großer Männer gebracht hat", schrieb Joshua.

Der Fahrer des SUV, in dem die Männer unterwegs waren, wurde von der Polizei wegen "gefährlichen Fahrens mit Todesfolge" angeklagt. Der Wagen war nahe Lagos in einen stehenden Lkw gerast.

Joshua hatte 2017 in einem spektakulären Duell Wladimir Klitschko in die Box-Rente geschickt und danach zeitweise das Schwergewicht dominiert, in den vergangenen Jahren musste der Olympiasieger von 2012 aber zahlreiche Rückschläge einstecken. Zuletzt gewann Joshua einen sportlich kaum bedeutenden Fight gegen den Influencer Jake Paul, der Kampf brachte ihm aber eine Gage von mindestens 30 Millionen US-Dollar ein.

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch

Eine hohe Geldstrafe und ein Fanausschluss auf Bewährung: Die Ausschreitungen seiner Anhänger im Pokalderby bei Waldhof Mannheim kommen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern teuer zu stehen. Das DFB-Sportgericht belegte den FCK mit einer Strafe in Höhe von 300.000 Euro. Dazu müssen die Pfälzer ein Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, die Vollstreckung wird bis zum 31. März 2028 allerdings zur Bewährung ausgesetzt.

Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"

Die Ukraine will gegen die Vergabe der Gewichtheber-Weltmeisterschaften 2030 an Moskau vorgehen. Sportminister Matwij Bidnyj kündigte am Montag an, offizielle Beschwerden beim Weltverband IWF sowie beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorzubereiten. Die Entscheidung pro Russland sei "zynisch" und "skandalös".

DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff

Alexander Zverev führt das deutsche Tennisteam bei der Titelmission im Davis Cup in Bologna an. Im Kader für das Finalturnier ab 24. November steht auch wieder der formstarke Routinier Jan-Lennard Struff, der zuletzt nicht berücksichtigt worden war. Deutschland trifft zunächst im Viertelfinale des Nationenwettbewerbs auf Großbritannien.

DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben

Heiko Weber, der letzte Torschütze in der Geschichte der DDR-Oberliga, ist tot. Wie sein früherer Klub Carl Zeiss Jena mitteilte, starb Weber am Montagmorgen im Alter von 61 Jahren. Im Februar hatte er eine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht.

Textgröße ändern: