English Woman's Journal - Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos

Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos


Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos
Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos / Foto: Elena Prati - IMAGO/IPA sport/SID

Norwegens Langlaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat zum fünften Mal die Tour de Ski gewonnen und sich damit bei der Jubiläums-Ausgabe des Etappenrennens den alleinigen Rekord geholt. Dem Rekordweltmeister reichte bei der abschließenden "Bergetappe" der 20. Tour im Val di Fiemme auf der Alpe Cermis ein zwölfter Platz beim Tagessieg seines Landsmanns Mattis Stenshagen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben.

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"Vor Kläbo kann man nur den Hut ziehen", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF: "So eine Konstanz an Erfolgen ist eindrucksvoll und inspirierend."

Der große und kräftige Kläbo hatten auf dem bis zu 26 Prozent steilen Schlussanstieg, bei dem auf 3,6 km rund 400 Höhenmeter zu überwinden sind, erwartungsgemäß nichts mit dem Tagessieg zu tun. Angesichts von 1:23 Minuten Vorsprung, die er mit ins Finale genommen hatte, musste der 29-Jährige aber nicht mehr ans Limit gehen. Im Ziel lag der Mann im goldenen Trikot 58,9 Sekunden hinter Stenshagen zurück, der sich vor dem Franzosen Jules Lapierre und Emil Iversen (Norwegen) durchsetzte.

Bester Deutscher war Florian Notz auf Platz 18. Friedrich Moch, der dreimal auf der Cermis-Etappe auf das Podest gelaufen und vor zwei Jahren Gesamtzweiter der Tour geworden war, blieb erneut chancenlos und kam nur auf Rang 46 der Tageswertung. "Eigentlich fühle ich mich gut und habe hier immer gute Rennen gezeigt", sagte Moch im ZDF.

Kläbo gewann damit die Tour de Ski zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren, 2023/24 hatte er erkrankt gefehlt. Bislang hatte er sich den Siegrekord mit dem Schweizer Dario Cologna geteilt. Einziger deutscher Gewinner der Tour ist Tobias Angerer, der bei der Premiere 2006/07 vorne lag.

Bei Kläbos Sprintsieg am Samstag hatte Jan Stölben für eine faustdicke deutsche Überraschung gesorgt und als erster DSV-Läufer seit neun Jahren ein Finale erreicht. Mit Platz sechs hakte Stölben die Olympia-Norm ab. Am Samstag hielt er tapfer durch und kam auf Platz 51 "oben an".

M.Stevenson--EWJ

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