English Woman's Journal - Nächste Machtdemonstration: Littler stürmt erneut ins WM-Finale

Nächste Machtdemonstration: Littler stürmt erneut ins WM-Finale


Nächste Machtdemonstration: Littler stürmt erneut ins WM-Finale
Nächste Machtdemonstration: Littler stürmt erneut ins WM-Finale / Foto: Godfrey Pitt - IMAGO/SID

Luke Littler greift erneut nach der Darts-Krone - und ist nach der nächsten Machtdemonstration nur noch einen Schritt von einer erfolgreichen WM-Titelverteidigung entfernt. Der 18 Jahre alte Star der Szene erreichte durch das 6:1 gegen seinen englischen Landsmann Ryan Searle problemlos das Finale und zog damit bei seiner dritten WM-Teilnahme zum dritten Mal ins Endspiel ein.

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Am Samstag (21.00 Uhr/Sport1 und DAZN) trifft Littler im Duell um die begehrte Sid Waddell Trophy auf den zweimaligen Weltmeister Gary Anderson (Schottland) oder den niederländischen Shootingstar Gian van Veen. Der zweite Finalteilnehmer wird noch am Freitagabend im Londoner Alexandra Palace ermittelt.

Einen Tag nach seinem souveränen 5:0-Erfolg gegen den Polen Krzysztof Ratajski verlor Littler zwar den ersten Satz. Danach aber erhöhte der Weltranglistenerste, der schon bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ins Endspiel gestürmt war, die Schlagzahl.

Vor allem dank seines starken Scorings sicherte sich Littler Satz für Satz, Searle ließ seine wenigen Chancen auf die Doppelfelder liegen. Zwischenzeitlich gewann Littler gar elf Legs in Folge, er nutzte seinen ersten Matchdart. Drei Finalteilnahmen in Folge bei Weltmeisterschaften der Professional Darts Corporation (PDC) waren zuvor nur Rekordsieger Phil Taylor, Dennis Priestley und Anderson gelungen.

Für Searle, genannt "Heavy Metal", blieb die Krönung eines bemerkenswerten Laufs bei diesem Turnier aus. Der Engländer, der an einer seltenen Augenkrankheit leidet, durch die die Sehkraft über die Zeit nachlässt, hatte in Runde drei den Strausberger Martin Schindler geschlagen und bis zum Halbfinale nur zwei WM-Sätze verloren.

Um auf Searles Krankheit aufmerksam zu machen, ließ sich ein Sponsor am Freitagabend etwas Besonderes einfallen: Die Logos im Ally Pally wurden allesamt unscharf dargestellt.

Ch.Anderson--EWJ

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