English Woman's Journal - Afrika-Cup: Algerien mit drittem Streich

Afrika-Cup: Algerien mit drittem Streich


Afrika-Cup: Algerien mit drittem Streich
Afrika-Cup: Algerien mit drittem Streich / Foto: GABRIEL BOUYS - SID

Algeriens Fußball-Nationalmannschaft hat beim Afrika-Cup in Marokko den dritten Sieg im dritten Spiel gefeiert. Der bereits feststehende Gruppensieger bezwang das punktlose Äquatorialguinea mit 3:1 (3:0) auch ohne eine Reihe geschonter Spieler. Im Parallelspiel sicherte sich Burkina Faso durch ein 2:0 (1:0) im direkten Duell mit dem Sudan den zweiten Platz in Gruppe E. Als einer der besten vier Gruppendritten qualifizierte sich auch der Sudan für das Achtelfinale.

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In der marokkanischen Hauptstadt Rabat besorgte Zineddine Belaid (19.) nach einer Ecke per Kopf das 1:0 für eine stark veränderte algerische Elf. Torhüter Luca Zidane, Sohn der französischen Fußball-Ikone Zinédine Zidane, Algeriens bester Torschütze Riyad Mahrez (drei Tore), Ramy Bensebaini (Dortmund) und Mohammed Amoura (Wolfsburg) saßen für das abschließende Gruppenspiel allesamt auf der Bank.

Eine Kombination zweier Bundesliga-Profis sorgte für den zweiten Treffer des Afrikameisters von 2019. Nach Vorlage von Bayer Leverkusens Ibrahim Maza traf der Frankfurter Fares Chaibi (25.). Maza (32.) erhöhte wenig später selbst, ehe Emilio Nsue (50.) mit einem sehenswerten Fernschuss den ersten Gegentreffer Algeriens im laufenden Turnier erzielte.

In Casablanca ging es derweil um den zweiten Platz hinter Algerien – und damit auch darum, einer Begegnung mit Mitfavorit Senegal aus dem Weg zu gehen. Im Stadion Mohammed V brachte Lassina Traoré (16.) Burkina Faso aus abseitsverdächtiger Position per Kopf in Führung. Arsene Kouassi (85.) stellte kurz vor Schluss auf 2:0. Nach einem ungestümen Einsatz im Strafraum von Torhüter Herve Koffi verschoss der gefoulte Al-Jezoli Nouh (24.) den fälligen Elfmeter für den Sudan.

Das Team aus dem Nordosten Afrikas steht trotz der Niederlage erstmals seit 2012 wieder unter den letzten 16 Teams und trifft dort am 3. Januar auf Sadio Mane und den Senegal. Drei Tage später spielt Algerien gegen die DR Kongo, während Burkina Faso um Leverkusens Innenverteidiger Edmond Tapsoba auf den Sieger der Gruppe F trifft.

P.Smid--EWJ

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