English Woman's Journal - "Ein Riesenvorteil": Hoffmann und Raimund auf Prevc-Jagd

"Ein Riesenvorteil": Hoffmann und Raimund auf Prevc-Jagd


"Ein Riesenvorteil": Hoffmann und Raimund auf Prevc-Jagd
"Ein Riesenvorteil": Hoffmann und Raimund auf Prevc-Jagd / Foto: PHILIPP GUELLAND - SID

Felix Hoffmann und Philipp Raimund nehmen nach dem gelungenen Auftakt bei der Vierschanzentournee gemeinsam die Jagd nach Dominator Domen Prevc auf - und wollen daraus Kapital schlagen. "Das ist ein Riesenvorteil, wenn du zwei Leute da drin hast, die sich gegenseitig begleiten können", freute sich Bundestrainer Stefan Horngacher nach dem Springen in Oberstdorf: "Das hilft schon viel."

Textgröße ändern:

Vor der Weiterreise zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen trennen Hoffmann auf Platz drei und Raimund als Fünfter als Teile einer fünfköpfigen Verfolgergruppe umgerechnet nur knapp ein Meter. In den vergangenen Jahren war nach dem Auftakt in Oberstdorf meist nur noch ein deutscher Springer in unmittelbarer Schlagdistanz zum Podium.

"Es ist einfach schön, einen Teamkollegen mit dabei zu haben", sagte Raimund. "Wenn jemand dabei ist, den man gut kennt und mit dem man gut kann, gibt das nochmal ein positives Gefühl", ergänzte Hoffmann, der nach der Disqualifikation des Slowenen Timi Zajc noch aufs Podest gerutscht war.

Topfavorit Prevc liegt mit umgerechnet fast zehn Metern schon deutlich vor Tournee-Titelverteidiger Daniel Tschofenig auf Rang zwei. Hoffmann und Raimund hätten den ersten Wettbewerb dennoch "super gemeistert", lobte Horngacher: "Sie können jetzt frei aufspringen und haben eigentlich keinen Druck mehr. Jetzt kommt Garmisch, die Schanze liegt ihnen. Sie können definitiv noch etwas drauflegen."

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Zverev erkämpft sich Sieg gegen Müller und steht in Runde drei

Vorjahresfinalist Alexander Zverev steht in der dritten Runde der Australian Open. Der 28 Jahre alte Olympiasieger von Tokio setzte sich am Mittwoch in Melbourne 6:3, 4:6, 6:3, 6:4 gegen den Franzosen Alexandre Müller durch, musste sich dabei zeitweise aber ganz schön strecken. Zudem ließ Zverev im vierten Satz einen Physio kommen, um Probleme im Fußbereich abzuklären.

Gislason über Portugal: "Sehr, sehr gute Mannschaft"

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason geht die "Todesgruppe" der EM-Hauptrunde voller positiver Energie an. Die Zuversicht vor der ersten Aufgabe am Donnerstag (15.30 Uhr/ARD und Dyn) gegen WM-Schreck Portugal ist groß. "Wir freuen uns auf die Portugiesen", sagte Gislason auf der Pressekonferenz am Mittwoch im deutschen Teamquartier im dänischen Silkeborg.

Angeschlagener Schmid nominiert: Team Deutschland komplett

Der angeschlagene Alexander Schmid und vier weitere alpine Skirennläufer komplettieren das Aufgebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die Rekordzahl von 188 Athletinnen und Athleten (85 Frauen, 103 Männer) umfasst das Team D nun bei den Wettbewerben in Norditalien (6. bis 22. Februar). Vor vier Jahren in Peking gehörten 148 Sportlerinnen und Sportler zum deutschen Team, der vorherige Rekord datiert von 2006 in Turin (161).

Sturz in Down Under: Knochenbrüche bei Radprofi Mayrhofer

Der deutsche Radprofi Marius Mayrhofer ist bei der Tour Down Under gestürzt und hat sich mehrere Knochenbrüche zugezogen. Wie sein Team Tudor Pro Cycling mitteilte, sei der 25-Jährige auf der ersten Etappe etwa 40 Kilometer vor dem Ziel in Tanunda zu Fall gekommen. Dabei erlitt Mayrhofer Frakturen am rechten Schlüsselbein, dem Schulterblatt und den Rippen. Die Rundfahrt, die den Saisonauftakt markiert, ist für ihn beendet.

Textgröße ändern: