English Woman's Journal - Erneutes Traumtor von El Kaabi: Marokko im Achtelfinale

Erneutes Traumtor von El Kaabi: Marokko im Achtelfinale


Erneutes Traumtor von El Kaabi: Marokko im Achtelfinale
Erneutes Traumtor von El Kaabi: Marokko im Achtelfinale / Foto: GABRIEL BOUYS - SID

Zweiter Fallrückzieher und Hakimi-Comeback: Gastgeber Marokko hat beim Afrika-Cup einen äußerst gelungenen Fußballabend gefeiert. Der WM-Vierte von 2022 sicherte sich in Rabat durch ein hochverdientes 3:0 (2:0) gegen Sambia nicht nur den Gruppensieg und das Achtelfinalticket, sondern durfte neben der Rückkehr seines zuvor verletzten Starspielers Achraf Hakimi erneut ein Traumtor von Ayoub El Kaabi bejubeln.

Textgröße ändern:

Die frühe Führung besorgte der Stürmer noch per "normalem" Kopfballtreffer (9.), dann aber gelang dem 32-Jährigen mit seiner nächsten Flugeinlage bereits das zweite Kunststück im Turnierverlauf (50.). Bereits beim Auftaktspiel gegen die Komoren (2:0) hatte er mit einem Tor per Fallrückzieher für Aufsehen gesorgt.

Für den Mitfavoriten traf am Montagabend auch Brahím Diaz von Real Madrid (27.), mit jeweils drei Treffern führen beide Spieler nun die Torschützenliste des Turniers an. Die Gruppe A beendet Marokko somit mit sieben Punkten als Erster, bei ihrem Heimspiel streben die Marokkaner ihren zweiten Titel an. Erstmals gewann das Land das Kontinentalturnier 1976.

Auch das Comeback von Hakimi sorgte im weiteren Verlauf des Abends für große Freude bei den marrokanischen Fans. Der Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germain, der sich im November im Champions-League-Duell gegen Bayern München eine Knöchelverletzung zugezogen hatte, feierte in der 64. Minute seine Rückkehr auf den Rasen.

Im zweiten Spiel der Gruppe A sicherte sich Mali dagegen mit weitaus weniger Glanz den Einzug in die nächste Runde, für das Achtelfinale genügte ein 0:0 gegen die Komoren. Damit beendet Mali die Gruppenphase mit drei Unentschieden.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Zverev erkämpft sich Sieg gegen Müller und steht in Runde drei

Vorjahresfinalist Alexander Zverev steht in der dritten Runde der Australian Open. Der 28 Jahre alte Olympiasieger von Tokio setzte sich am Mittwoch in Melbourne 6:3, 4:6, 6:3, 6:4 gegen den Franzosen Alexandre Müller durch, musste sich dabei zeitweise aber ganz schön strecken. Zudem ließ Zverev im vierten Satz einen Physio kommen, um Probleme im Fußbereich abzuklären.

Gislason über Portugal: "Sehr, sehr gute Mannschaft"

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason geht die "Todesgruppe" der EM-Hauptrunde voller positiver Energie an. Die Zuversicht vor der ersten Aufgabe am Donnerstag (15.30 Uhr/ARD und Dyn) gegen WM-Schreck Portugal ist groß. "Wir freuen uns auf die Portugiesen", sagte Gislason auf der Pressekonferenz am Mittwoch im deutschen Teamquartier im dänischen Silkeborg.

Angeschlagener Schmid nominiert: Team Deutschland komplett

Der angeschlagene Alexander Schmid und vier weitere alpine Skirennläufer komplettieren das Aufgebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die Rekordzahl von 188 Athletinnen und Athleten (85 Frauen, 103 Männer) umfasst das Team D nun bei den Wettbewerben in Norditalien (6. bis 22. Februar). Vor vier Jahren in Peking gehörten 148 Sportlerinnen und Sportler zum deutschen Team, der vorherige Rekord datiert von 2006 in Turin (161).

Sturz in Down Under: Knochenbrüche bei Radprofi Mayrhofer

Der deutsche Radprofi Marius Mayrhofer ist bei der Tour Down Under gestürzt und hat sich mehrere Knochenbrüche zugezogen. Wie sein Team Tudor Pro Cycling mitteilte, sei der 25-Jährige auf der ersten Etappe etwa 40 Kilometer vor dem Ziel in Tanunda zu Fall gekommen. Dabei erlitt Mayrhofer Frakturen am rechten Schlüsselbein, dem Schulterblatt und den Rippen. Die Rundfahrt, die den Saisonauftakt markiert, ist für ihn beendet.

Textgröße ändern: