English Woman's Journal - NBA: Da Silva und Magic ringen Jokic nieder

NBA: Da Silva und Magic ringen Jokic nieder


NBA: Da Silva und Magic ringen Jokic nieder
NBA: Da Silva und Magic ringen Jokic nieder / Foto: MIKE CARLSON - SID

Ohne die deutschen Wagner-Brüder hat Orlando Magic im engen Play-off-Rennen der NBA einen echten Statement-Sieg gelandet. Gegen die Denver Nuggets um Topstar Nikola Jokic gelang am Samstagabend ein hart erkämpftes 127:126 vor eigenem Publikum, seinen Anteil am Erfolg hatte der dritte Deutsche im Magic-Kader: Europameister Tristan da Silva kam von der Bank auf 17 Punkte und 5 Rebounds.

Textgröße ändern:

Bester Werfer auf dem Platz war Orlandos Anthony Black, der mit 38 Punkten einen Karriere-Bestwert aufstellte - und seinem Team damit entscheidend half, gegen Jokic zu bestehen. Dem Serben gelang mit 34 Punkten, 21 Rebounds und 12 Assists ein Triple-Double, bereits das 16. der laufenden Saison.

Orlando belegt mit 18 Siegen und 14 Niederlagen als Vierter der Eastern Conference einen direkten Play-off-Platz, steht damit allerdings nur einen Sieg über dem Strich für das Play-In-Turnier. Die Nuggets (22:9) gehören im Westen zu den stärksten Teams der Liga. Magic hofft weiterhin auf eine baldige Rückkehr von Welt- und Europameister Franz Wagner, der seit Anfang Dezember mit einer Knöchelverletzung fehlt. Sein Bruder Moritz Wagner, ebenfalls Weltmeister, kommt dem Comeback nach seinem Kreuzbandriss zumindest immer näher.

Welt- und Europameister Dennis Schröder kam für die Sacramento Kings erneut von der Bank, durfte aber einen seltenen Sieg bejubeln: Gegen die Dallas Mavericks um Toptalent Cooper Flagg (23 Punkte) gelang ein 113:107, Schröder steuerte 10 Punkte und 5 Assists bei. Es war der erst achte Sieg bei 23 Niederlagen für die Kings, den letzten Platz für das Play-In-Turnier belegen in der Western Conference derzeit die Portland Trail Blazers (12:19).

Eine eindrucksvolle Rückkehr gelang indes Superstar Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks. Acht Spiele hatte der Grieche verletzungsbedingt gefehlt, beim 112:103 bei den Chicago Bulls gelangen ihm nun 29 Punkte in 25 Minuten. Ohne den zweimaligen MVP hatten die Bucks sechs der acht Spiele verloren, mit einer Bilanz von 13:19 müssen sie zunächst um die Teilnahme am Play-In-Turnier kämpfen.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Boxen: Zachenhuber verliert WM-Kampf in Dschidda

Boxprofi Simon Zachenhuber hat seine unverhoffte WM-Chance nicht zum WBO-Triumph genutzt, sich aber hervorragend verkauft. Im saudi-arabischen Dschidda unterlag der Supermittelgewichtler aus Bayern dem weiter ungeschlagenen Titelträger Hamzah Sheeraz (Großbritannien) am späten Samstagabend unerwartet knapp nach Punkten. Es war Zachenhubers zweite Niederlage im 31. Profikampf.

Nach Test-Wirbel: Ansah stürmt in 10,00 zum Titel

Owen Ansah ist trotz des Wirbels um seinen verweigerten Dopingtest bei der Leichtathletik-DM in Wattenscheid ganz souverän erneut zum Titel über 100 m gesprintet und hat an seinem deutschen Rekord gekratzt. Der 25 Jahre alte deutsche Rekordhalter aus Hamburg gewann im Lohrheidestadion in glatten 10,00 Sekunden und blieb nur zwei Hundertstel über seiner Bestmarke aus dem Juni.

Norris rast zur Pole - Strafen für Hamilton und Antonelli

Die Serie von Mercedes in der Formel 1 ist gerissen: Lando Norris ist in Budapest zur Pole Position gerast. Der britische Weltmeister setzte sich bei der Zeitenjagd für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) mit einer Runde von 1:17,207 Minuten durch und startet vor Ferrari-Pilot Charles Leclerc und seinem McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri. Beide profitierten von jeweiligen Strafen für Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Spitzenreiter Kimi Antonelli.

Norris beendet Mercedes-Serie - Strafe für Hamilton

Die Serie von Mercedes in der Formel 1 ist gerissen: McLaren-Pilot Lando Norris ist in Budapest zur Pole Position gerast. Der britische Weltmeister setzte sich bei der Zeitenjagd für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) mit einer Runde von 1:17,207 Minuten knapp vor seinem Landsmann Lewis Hamilton im Ferrari (+0,012 Sekunden) und dessen Teamkollege Charles Leclerc (+0,238) durch. Im elften Hauptrennen der Saison steht damit erstmals kein Silberpfeil auf dem ersten Startplatz.

Textgröße ändern: