English Woman's Journal - Kreuzbandriss bei Superstar Mahomes: "Es tut weh"

Kreuzbandriss bei Superstar Mahomes: "Es tut weh"


Kreuzbandriss bei Superstar Mahomes: "Es tut weh"
Kreuzbandriss bei Superstar Mahomes: "Es tut weh" / Foto: JAMIE SQUIRE - SID

Erst das Aus im Play-off-Rennen, dann die Horrordiagnose: Am schlimmsten Tag seiner Karriere hat Footballstar Patrick Mahomes einen Kreuzbandriss erlitten und nun eine lange Pause vor sich. Nach der 13:16-Heimniederlage der Kansas City Chiefs im NFL-Duell gegen die Los Angeles Chargers bestätigte eine MRT-Untersuchung die Befürchtungen, Mahomes hatte sich kurz vor Spielende am linken Knie verletzt.

Textgröße ändern:

"Ich weiß nicht, warum das passieren musste", schrieb der 30-Jährige in den Sozialen Medien: "Und ich will nicht lügen, es tut weh. Aber jetzt können wir nur auf Gott vertrauen und jeden Tag aufs Neue kämpfen." Der dreimalige Super-Bowl-Champion dankte den Fans und allen, "die sich gemeldet und für mich gebetet haben". Er werde "stärker denn je zurückkommen".

Mahomes, der bislang von schweren Verletzungen verschont blieb, soll in den kommenden Tagen operiert werden. Ob er rechtzeitig zur neuen Saison wieder fit sein wird, ist offen.

Kansas City um die Starspieler Mahomes und Travis Kelce fehlt erstmals seit der Saison 2014/15 wieder in den Play-offs. Die Pleite gegen die Chargers war bereits die achte im 16. Spiel. Weil die direkten Konkurrenten Buffalo Bills, Houston Texans und Jacksonville Jaguars gewannen, ging rechnerisch für die Chiefs nichts mehr. Damit endet eine glanzvolle Zeit: Das Team aus Missouri hatte zuletzt in sechs NFL-Spielzeiten fünfmal im Super Bowl gestanden und dreimal den Titel geholt.

Nach dem Aus für Mahomes übernahm Gardner Minshew, seine Interception in den letzten Sekunden besiegelte das Schicksal der Chiefs. Zehn Play-off-Teilnahmen in Folge waren die zweitlängste Serie in der Geschichte der NFL. Den Rekord behalten nun die New England Patriots, die sich zwischen 2009 und 2019 elfmal nacheinander qualifiziert hatten.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Beach Pro Tour: Winter/Huster verlieren Finale in Shangluo

Die deutschen Beachvolleyballer Sven Winter und Philipp Huster haben den Gewinn des Challenge-Turniers der Beach Pro Tour in China knapp verpasst. Im Finale von Shangluo verlor das Duo des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) am Sonntag gegen die Australier Mark Nicolaidis und Izac Carracher 1:2 (21:19, 15:21, 14:16).

Vertrag mit russischem Wettanbieter: Pirlo-Deal gerät ins Wanken

Die geplante Ernennung von Andrea Pirlo zum neuen Trainer der italienischen Nationalmannschaft gerät wegen seiner Verbindung zum russischen Wettanbieter Fonbet ins Wanken. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, lässt der neue Präsident des italienischen Fußball-Verbandes FIGC, Giovanni Malagò, die Geschäftsbeziehungen des früheren Weltmeisters zu dem Wettanbieter prüfen.

"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross

Die deutschen Slalomkanutinnen und Slalomkanuten sind am letzten Tag der WM in Oklahoma City leer ausgegangen. In den Kajak-Cross-Wettbewerben erzielte Olympiasiegerin Ricarda Funk mit dem vierten Rang das beste Ergebnis. Nach Platz fünf im Einzel verpasste die 34-Jährige aus Bad Kreuznach aber erneut den Sprung auf das Podest. Die Auswahl des Deutschen Kanu Verbandes reist damit mit nur einer Medaille wieder nach Hause.

Boxen: Zachenhuber verliert WM-Kampf in Dschidda

Boxprofi Simon Zachenhuber hat seine unverhoffte WM-Chance nicht zum WBO-Triumph genutzt, sich aber hervorragend verkauft. Im saudi-arabischen Dschidda unterlag der Supermittelgewichtler aus Bayern dem weiter ungeschlagenen Titelträger Hamzah Sheeraz (Großbritannien) am späten Samstagabend unerwartet knapp nach Punkten. Es war Zachenhubers zweite Niederlage im 31. Profikampf.

Textgröße ändern: