English Woman's Journal - Mislintat wird Allofs-Nachfolger in Düsseldorf

Mislintat wird Allofs-Nachfolger in Düsseldorf


Mislintat wird Allofs-Nachfolger in Düsseldorf
Mislintat wird Allofs-Nachfolger in Düsseldorf / Foto: Marco Steinbrenner - IMAGO/DeFodi Images/SID

Sven Mislintat übernimmt beim kriselnden Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf die Nachfolge von Sportvorstand Klaus Allofs. Die Rheinländer gaben die Verpflichtung des früheren Kaderplaners von Borussia Dortmund am Sonntag nach der Niederlage bei der SV Elversberg (0:1) bekannt. Allofs (69), der im September 2020 in den Vorstand der Fortuna berufen worden war, verlässt den Klub mit sofortiger Wirkung.

Textgröße ändern:

"In der aktuellen Situation braucht der Verein Klarheit und Handlungsfähigkeit im sportlichen Bereich. Die haben wir jetzt", sagte Vorstandschef Alexander Jobst. Mislintat, der einen Vertrag über drei Jahre erhält, "war schon direkt nach dem ersten Anruf von der Idee begeistert". Der 53-Jährige betonte, er identifiziere sich "total mit der Aufgabe". Die Fortuna befinde sich "in einer sehr herausfordernden, nicht gerade einfachen Situation", er sei aber "zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir das gemeinsam hinbekommen".

Mislintat, von 2006 bis 2017 Chefscout beim BVB, war zum 1. Mai 2024 in neuer Funktion nach Dortmund zurückgekehrt. Nach einem Machtkampf in der Führungsetage mit Sportdirektor Sebastian Kehl war er bereits Anfang Februar entlassen worden. Zuvor hatte er bereits drei Jahre als Sportdirektor des VfB Stuttgart gearbeitet (2019 bis 2022), knapp vier Monate stand er 2023 auch bei Ajax Amsterdam unter Vertrag.

Die Fortuna hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass der gebürtige Düsseldorfer Allofs seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Nach einem schwachen Saisonstart rutschte der Klub am Wochenende auf einen Abstiegsplatz. Unter dem neuen Trainer Markus Anfang gab es in neun Pflichtspielen bislang nur einen Sieg.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

"Sehr gute Gespräche": Zuspruch für Tour-Start 2029 in Berlin

Die Rückkehr der Tour de France nach Deutschland wird immer wahrscheinlicher – zum 40. Jahrestag des Mauerfalls rückt dabei Berlin als Gastgeber des Grand Départ in den Fokus. "Wir sind in sehr guten Gesprächen", sagte Thomas Hofmann, der Vorsitzende des Vereins "Grand Départ Allemagne", dem SID. Der Tour-Veranstalter ASO rechne der deutschen Bewerbung "sehr, sehr gute Chancen für 2029 ein - wenn Berlin auf alle Fälle dabei ist".

Mainz winkt erstes Viertelfinale - doch Heidel warnt

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kann die Tür zum ersten Viertelfinal-Einzug in seiner Europacup-Geschichte weit aufstoßen - doch Christian Heidel warnt mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel in der Conference League am Donnerstag (21.00/RTL+) bei Sigma Olmütz vor dem zweimaligen tschechischen Pokalsieger.

Freiburg in Genk: Grifo jagt den alleinigen Rekord

Bei der Jagd nach dem alleinigen Rekord hilft Vincenzo Grifo der angenehme Blick zurück. "Ich habe dort 2018 mein Länderspiel-Debüt für Italien gefeiert. Das sind schöne Erinnerungen. Da erwartet uns etwas Spannendes", sagte der Deutsch-Italiener in Diensten des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) beim viermaligen belgischen Meister KRC Genk.

Trump: Iran bei der WM "willkommen"

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Fußball-Nationalmannschaft trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten bei der WM im Sommer antreten darf. Der Iran sei "willkommen", habe Trump betont, wie der Präsident des Weltverbands am Mittwoch berichtete.

Textgröße ändern: