English Woman's Journal - Meister Berlin verliert rasantes Topspiel in Flensburg

Meister Berlin verliert rasantes Topspiel in Flensburg


Meister Berlin verliert rasantes Topspiel in Flensburg
Meister Berlin verliert rasantes Topspiel in Flensburg / Foto: Marcel von Fehrn - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen erneuten Rückschlag hinnehmen müssen. In einem rasanten Topspiel verlor der deutsche Meister bei der SG Flensburg-Handewitt 39:40 (22:22) - und droht den Anschluss an die Topplätze zu verlieren. Die SG springt durch den Sieg auf den zweiten Platz, Berlin bleibt auf Rang fünf.

Textgröße ändern:

Für den dänischen Olympiasieger Simon Pytlick war die Partie vor 6300 Zuschauern doppelt speziell. Der 25 Jahre alte Rückraumspieler der SG wird spätestens 2027 nach Berlin wechseln, kurz nach Bekanntgabe des Wechsels Anfang Dezember hatte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning jedoch neue Diskussionen um den Zeitpunkt entfacht: "Wenn wir Pytlick 2026 kriegen können, würden wir das tun. Wenn der Spieler und Flensburg das auch wollen", sagte Hanning.

In einem temporeichen ersten Spielabschnitt entwickelte sich ein Duell mit vielen Toren. An seinem Geburtstag ließ sich Pytlick keine Verunsicherung anmerken, wurde mit elf Treffern bester Werfer seines Teams, davonziehen konnte zunächst aber keine der beiden Mannschaften. In der zweiten Hälfte schaffte es dann das Team des Dänen, seinen Gegner um Landsmann und Welthandballer Mathias Gidsel zu distanzieren. Für Berlin, das erfolglos eine Aufholjagd startete, trafen Tobias Grondahl und Hakun West av Teigum jeweils achtmal.

Nachdem die Füchse im November sieben Siege in Serie gefeiert hatten, ging das Team nun in den vergangenen drei Pflichtspielen nur einmal erfolgreich vom Platz.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Biathlon: Eisenbichler tritt Bitterling-Nachfolge an

Ein alter Bekannter soll das deutsche Biathlon-Team nach den zahlreichen Olympia-Enttäuschungen wieder zu neuen Glanzleistungen führen: Bernd Eisenbichler kehrt zum 1. Mai nach vier Jahren zum Deutschen Skiverband zurück und wird als Sportdirektor die Nachfolge von Felix Bitterling antreten. Der 48-Jährige wechselt nach dem Winter zur Internationalen Biathlon Union (IBU).

Am Tag nach der Disqualifikation: Walter holt Bronze

Langläuferin Leonie Maria Walter hat eine starke Reaktion auf ihre Disqualifikation gezeigt und bei den Paralympischen Winterspielen ihre zweite Medaille gewonnen. Die 22-Jährige kam gemeinsam mit Guide Christian Krasman über die Mitteldistanz der Sehbehinderten auf Rang drei und holte nach dem Biathlon-Sprint zum zweiten Mal in Norditalien Bronze. Gold ging wie schon im Langlauf-Sprint souverän an Anastasija Bagijan, die damit die insgesamt bereits vierte Goldmedaille für Russland holte.

"Sehr gute Gespräche": Zuspruch für Tour-Start 2029 in Berlin

Die Rückkehr der Tour de France nach Deutschland wird immer wahrscheinlicher – zum 40. Jahrestag des Mauerfalls rückt dabei Berlin als Gastgeber des Grand Départ in den Fokus. "Wir sind in sehr guten Gesprächen", sagte Thomas Hofmann, der Vorsitzende des Vereins "Grand Départ Allemagne", dem SID. Der Tour-Veranstalter ASO rechne der deutschen Bewerbung "sehr, sehr gute Chancen für 2029 ein - wenn Berlin auf alle Fälle dabei ist".

Mainz winkt erstes Viertelfinale - doch Heidel warnt

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kann die Tür zum ersten Viertelfinal-Einzug in seiner Europacup-Geschichte weit aufstoßen - doch Christian Heidel warnt mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel in der Conference League am Donnerstag (21.00/RTL+) bei Sigma Olmütz vor dem zweimaligen tschechischen Pokalsieger.

Textgröße ändern: