English Woman's Journal - Skispringen: DSV-Team ohne Geiger nach Klingenthal

Skispringen: DSV-Team ohne Geiger nach Klingenthal


Skispringen: DSV-Team ohne Geiger nach Klingenthal
Skispringen: DSV-Team ohne Geiger nach Klingenthal / Foto: Kai Taller - IMAGO/SID

Die deutschen Skispringer reisen ohne Karl Geiger zum Weltcup in Klingenthal. Der 32-Jährige fehlt im zehnköpfigen Aufgebot des DSV für den Wettbewerb (12. bis 14. Dezember). "Karl wird die Tage nutzen, um zusammen mit Trainer Max Mechler seine Sprungtechnik zu optimieren", erklärte Bundestrainer Stefan Horngacher. Für Geiger rückt Luca Roth (Meßstetten) ins deutsche Team.

Textgröße ändern:

Mit dabei sind Philipp Raimund (Oberstdorf), der zuletzt seine starke Form beim Weltcup im polnischen Wisla mit einem Podest-Doppelpack bestätigt hatte, und Felix Hoffmann (Goldlauter). "Wir wollen den Rückenwind aus dem erfolgreichen Wochenende in Wisla mitnehmen und auch in Klingenthal um die Podestplätze kämpfen", erklärte Horngacher. In Raimund und Hoffman habe man "zwei Aktive im Team, die aktuell sehr gut in Form" seien.

Geiger muss hingegen auf seinen nächsten Einsatz warten. Der ehemalige Skiflug-Weltmeister war zuletzt in Wisla bereits in der Qualifikation gescheitert, sein bislang bestes Saisonergebnis ist Rang 23 in Lillehammer.

Das Aufgebot der Männer wird komplettiert durch Pius Paschke (Kiefersfelden) und Andreas Wellinger (Ruhpolding). Bei den Frauen gehen Selina Freitag (Erzgebirge Oberwiesenthal), Anna Hollandt (Degenfeld), Agnes Reisch (Isny), Katharina Schmid (Oberstdorf) und Juliane Seyfarth (Ruhla) an den Start.

Es gelte "weiter daran zu arbeiten, dass wir Richtung Podium springen – es war zuletzt in Wisla sehr knapp, wir kommen immer weiter heran", sagte Heinz Kuttin, Bundestrainer der Frauen: "In Klingenthal können wir unseren nächsten Schritt machen und unsere Formkurve weiter nach oben verbessern."

Emely Torazza und Alvine Holz wurden nicht nominiert, die jungen Athletinnen bräuchten "noch ein paar Trainingssprünge, um mehr Konstanz zu erreichen", erklärte Kuttin. Reisch habe sich zwar "eine Verkühlung zugezogen", werde aber dennoch mitreisen. Die öffentlichen Team-Termine werde sie allerdings nicht wahrnehmen, "um Kraft zu sparen".

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück

Der Traditionskurs in Malaysia kehrt nach neun Jahren in den Rennkalender der Formel 1 zurück. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Sonntag bekannt gab, wird der Große Preis von Bahrain auf dem Sepang International Circuit bei Kuala Lumpur nachgeholt. Das Rennen am persischen Golf war Mitte April aufgrund des Nahost-Krieges ausgefallen. Die offizielle Bestätigung durch den Motorsport-Weltrat steht aber noch aus.

Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit

Die deutsche Turn-Hoffnung Helen Kevric hat sich nach langer Leidenszeit bei den deutschen Meisterschaften in Hannover mit zwei Titeln eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach ihrem Sieg am Samstag am Stufenbarren holte die 18-Jährige, Deutschlands beste Turnerin bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris, auch am Sonntag Gold am Schwebebalken.

Beach Pro Tour: Winter/Huster verlieren Finale in Shangluo

Die deutschen Beachvolleyballer Sven Winter und Philipp Huster haben den Gewinn des Challenge-Turniers der Beach Pro Tour in China knapp verpasst. Im Finale von Shangluo verlor das Duo des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) am Sonntag gegen die Australier Mark Nicolaidis und Izac Carracher 1:2 (21:19, 15:21, 14:16).

Vertrag mit russischem Wettanbieter: Pirlo-Deal gerät ins Wanken

Die geplante Ernennung von Andrea Pirlo zum neuen Trainer der italienischen Nationalmannschaft gerät wegen seiner Verbindung zum russischen Wettanbieter Fonbet ins Wanken. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, lässt der neue Präsident des italienischen Fußball-Verbandes FIGC, Giovanni Malagò, die Geschäftsbeziehungen des früheren Weltmeisters zu dem Wettanbieter prüfen.

Textgröße ändern: