English Woman's Journal - "Bürgerkrieg": Salah fliegt aus Liverpool-Kader

"Bürgerkrieg": Salah fliegt aus Liverpool-Kader


"Bürgerkrieg": Salah fliegt aus Liverpool-Kader
"Bürgerkrieg": Salah fliegt aus Liverpool-Kader / Foto: PAUL ELLIS - SID

Konsequenzen für Mohamed Salah: Der Stürmerstar steht nach seinem selbst angezettelten "Bürgerkrieg" beim englischen Fußball-Meister FC Liverpool nicht im Kader für das Duell in der Champions League bei Inter Mailand. Das geht aus dem Aufgebot der Reds hervor, das vor der Partie beim italienischen Vorjahresfinalisten am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) veröffentlicht wurde.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte der Ägypter noch am Abschlusstraining seines Teams teilgenommen. Zu Beginn der Einheit gehörte Salah zu den Spielern, die von Teammanager Arne Slot eingewiesen wurden - den Niederländer hatte Salah bei seinem Auftritt am Samstagabend nach dem 3:3 bei Leeds United massiv kritisiert. Der ehemalige Leipziger Dominik Szoboszlai, der Salahs Platz in der ersten Elf übernommen hat, nahm den Stürmer während der Einheit in den Arm. Beim Warmmachen unterhielten sich die beiden und lachten. Auch mit Alexander Isak tauschte sich Salah aus und scherzte.

Salah hatte sein Verhältnis zu Slot in Leeds als zerrüttet beschrieben. "Es fühlt sich an, als hätte der Klub mich unter den Bus geworfen", sagte er und deutete einen Abschied an. Die britische Presse schrieb von einem "Bürgerkrieg". Der Grund des Ärgers: Salah stand in den jüngsten drei Ligaspielen nicht in der Startelf.

Der 33-Jährige beschäftigt sich nun offenbar bereits mit einem Wechsel im Winter. Er habe seine Eltern aufgefordert, zum Ligaspiel gegen Brighton zu kommen, zum letzten Heimspiel der Reds, bevor Salah mit Ägypten zum Afrika-Cup aufbricht. "Ich weiß nicht, ob ich spielen werde oder nicht, aber ich will es genießen", sagte dieser. Er wolle die Partie "genießen, weil ich nicht weiß, was jetzt passieren wird", er werde an der Anfield Road sein, "um mich von den Fans zu verabschieden. Ich weiß nicht, was danach passieren wird".

Nach seinem Wechsel im Jahr 2017 von der AS Rom nach England gewann Salah zweimal die Meisterschaft mit Liverpool und einmal die Champions League. Der Stürmer, der erst im April einen neuen hochdotierten Zweijahresvertrag unterschrieben hatte, wird schon länger mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien in Verbindung gebracht.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

"Signal": BVB verlängert mit umworbenem Nmecha

Der umworbene Fußball-Nationalspieler Felix Nmecha bleibt dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund erhalten. Der BVB bestätigte am Mittwoch, dass der 25-Jährige seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2030 verlängert hat. Bislang war Nmecha bis zum 30. Juni 2028 an die Dortmunder gebunden gewesen. Von einem "Durchbruch" in den Vertragsgesprächen zwischen dem BVB und den Beratern des Mittelfeldspielers hatten zuvor Sky und Bild berichtet.

Bayern "zunächst" ohne Musiala, Davies und Urbig

Der FC Bayern muss "zunächst" auf seine Profis Jamal Musiala, Alphonso Davies und Jonas Urbig verzichten. Das gaben die Münchner nach dem 6:1 (3:0)-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo bekannt, bei dem das Trio sich Verletzungen zugezogen hatte.

Biathlon: Eisenbichler tritt Bitterling-Nachfolge an

Ein alter Bekannter soll das deutsche Biathlon-Team nach den zahlreichen Olympia-Enttäuschungen wieder zu neuen Glanzleistungen führen: Bernd Eisenbichler kehrt zum 1. Mai nach vier Jahren zum Deutschen Skiverband zurück und wird als Sportdirektor die Nachfolge von Felix Bitterling antreten. Der 48-Jährige wechselt nach dem Winter zur Internationalen Biathlon Union (IBU).

Am Tag nach der Disqualifikation: Walter holt Bronze

Langläuferin Leonie Maria Walter hat eine starke Reaktion auf ihre Disqualifikation gezeigt und bei den Paralympischen Winterspielen ihre zweite Medaille gewonnen. Die 22-Jährige kam gemeinsam mit Guide Christian Krasman über die Mitteldistanz der Sehbehinderten auf Rang drei und holte nach dem Biathlon-Sprint zum zweiten Mal in Norditalien Bronze. Gold ging wie schon im Langlauf-Sprint souverän an Anastasija Bagijan, die damit die insgesamt bereits vierte Goldmedaille für Russland holte.

Textgröße ändern: