English Woman's Journal - Tempo, Tore, Partystimmung: DHB-Frauen stürmen in WM-Hauptrunde

Tempo, Tore, Partystimmung: DHB-Frauen stürmen in WM-Hauptrunde


Tempo, Tore, Partystimmung: DHB-Frauen stürmen in WM-Hauptrunde
Tempo, Tore, Partystimmung: DHB-Frauen stürmen in WM-Hauptrunde / Foto: Marco Wolf - IMAGO/SID

Tempo, Tore, Partystimmung: Deutschlands Handballerinnen kommen bei der Heim-WM immer besser in Schwung und haben mit einem überzeugenden Kantersieg gegen Uruguay vorzeitig das Hauptrundenticket gelöst. Nach dem 38:12 (15:7) gegen völlig überforderte Südamerikanerinnen geht es für die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch nun am Sonntag gegen Serbien um den Gruppensieg in Vorrundengruppe C.

Textgröße ändern:

Vor 5527 Zuschauern in der erneut ausverkauften Porsche-Arena ließ das DHB-Team von Beginn an keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Mit hohem Tempo und viel Zug zum Tor zog die deutsche Auswahl früh davon und nutzte die große individuelle Überlegenheit konsequent aus. In der zweiten Hälfte baute Deutschland den Vorsprung weiter aus, auch weil Uruguay zahlreiche technische Fehler produzierte.

Beste deutsche Werferinnen waren Nieke Kühne und Nina Engel mit jeweils sieben Toren. Coach Gaugisch nutzte die Partie gegen das Amateurteam aus Uruguay, um die Spielanteile zu verteilen. Im Tor tankte Sarah Wachter, die diesmal anstelle von Katharina Filter randurfte, mit einigen Paraden Selbstvertrauen. Zum Turnierauftakt hatte das deutsche Team gegen Island gewonnen (32:25).

Mit 4:0 Punkten geht es für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Sonntag gegen die Serbinnen (18.00 Uhr/Sporteurope.TV) auch darum, wichtige Punkte in die Hauptrunde mitzunehmen. Diese beginnt kommende Woche in Dortmund, wo der Weg ins Viertelfinale führen soll. Ziel des Verbands ist die erste Medaille seit WM-Bronze 2007.

Gegen Uruguay hatte Deutschland am Freitagabend das erwartet leichte Spiel. Obwohl Torjägerin Emily Vogel wegen einer leichten Erkältung geschont wurde und für sie Annika Lott ins Team rutschte, stellte der Außenseiter die DHB-Sieben nie vor Probleme.

Zwar blieb Uruguay in der Anfangsphase zunächst auf Tuchfühlung und konnte zwischenzeitlich sogar auf 4:5 verkürzen, doch binnen zehn Minuten zog die DHB-Sieben auf 10:4 (24.) davon. Den Treffer zum 15:6 (29.) quittierte Gaugisch mit einem zufriedenen Kopfnicken - spätestens jetzt wusste er wie die lautstarken Zuschauer in der Halle: Dieses Spiel ist der deutschen Mannschaft nicht mehr zu nehmen.

Nach der Pause überzeugte die DHB-Auswahl mit schnörkellosem Tempospiel und überrannte den Gegner förmlich. 31:11 hieß es nach 48 Minuten - das deutsche Team ist bereit für die nächsten Aufgaben.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Dreierpacker Valverde im Glück: "Von diesen Nächten träumt man"

Real Madrids Matchwinner Federico Valverde hielt sich nach seiner Champions-League-Gala nicht mit falscher Bescheidenheit auf. "Es war unglaublich, von diesen Nächten träumt man", sagte der stolze Dreierpacker nach seiner entfesselten Leistung beim 3:0 (3:0) gegen Manchester City bei Movistar. Grätsche hinten, Laufduell im Mittelfeld, drei Tore vorne: Valverde war im einseitigen Achtelfinal-Hinspiel im Estadio Santiago Bernabéu überall.

"Glasklar": Bayer hadert mit spätem Elfmeterpfiff

Sportchef Simon Rolfes sprach von einer "glasklaren" Fehlentscheidung, Kapitän Robert Andrich sah nur "sehr wenig Kontakt": Der Frust bei Bayer Leverkusen saß nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff für den FC Arsenal und dem daraus resultierenden 1:1 durch Rückkehrer Kai Havertz tief. "Natürlich habe ich mich aufgeregt. Eine Berührung reicht ja nicht einfach für den Elfmeter", sagte Rolfes nach dem am Ende bitteren Remis im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

"Verrückte Geschichte": Havertz sorgt für Bayer-Dämpfer

Kai Havertz atmete ein paar Mal tief durch, der Kopf ratterte. Natürlich. Die Zeit zwischen dem Pfiff und seinem Elfmeter kam ihm wie "eine Ewigkeit" vor, sagte der Angreifer vom FC Arsenal bei uefa.com: "Aber letztendlich muss man in solchen Momenten mental präsent sein." Und das war Havertz.

Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios

Angeführt vom entfesselten Dreierpacker Federico Valverde hat Real Madrid die Tür zum Champions-League-Viertelfinale gegen Bayern München ganz weit aufgestoßen. Der Rekordsieger gewann im einseitigen Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City 3:0 (3:0) und hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel nächste Woche in England erarbeitet. Titelverteidiger Paris Saint-Germain ist unterdessen ebenfalls auf Kurs - und auch FK Bodö/Glimt setzt sein Märchen fort.

Textgröße ändern: