English Woman's Journal - DEL: Aufsteiger Dresden feuert Trainer und Sportchef

DEL: Aufsteiger Dresden feuert Trainer und Sportchef


DEL: Aufsteiger Dresden feuert Trainer und Sportchef
DEL: Aufsteiger Dresden feuert Trainer und Sportchef / Foto: Hoepner - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Aufsteiger Dresdner Eislöwen hat den erneuten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) reagiert und gleich die komplette sportliche Leitung gefeuert. Am Tag nach dem 1:6-Debakel gegen den Tabellenvorletzten Iserlohn Roosters trennte sich der Neuling von Trainer Niklas Sundblad und degradierte Sportdirektor Matthias Roos.

Textgröße ändern:

"Wir wollten gemeinsam eine Wende schaffen. Verschiedene Nachjustierungen in den letzten Wochen haben jedoch nicht die Wirkung gezeigt, die wir erhofft hatten", sagte Geschäftsführer Maik Walsdorf. Die Pleite gegen den einzigen wirklichen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt habe "klar aufzeigt und unterstrichen, dass wir handeln müssen. Dieser Schritt fällt uns menschlich ohne Frage nicht leicht, er ist aber alternativlos." Dresden ist mit nur neun Punkten aus 23 Spielen Schlusslicht, der Rückstand auf Iserlohn wuchs auf fünf Zähler.

Sundblad und Roos hatten den Klub zur Meisterschaft in der DEL2 und damit zum erstmaligen Aufstieg in die DEL geführt. Der Schwede Sundblad, der 2014 den ERC Ingolstadt sensationell zum deutschen Meistertitel gecoacht hatte, wird vorerst an der Bande durch den finnischen Co-Trainer Petteri Kilpivaara ersetzt. Roos, der 2021 vom einstigen DEL-Kellerkind Krefeld Pinguine nach Dresden gewechselt war, soll "vorerst weiterhin in administrativen Aufgabenstellungen unterstützen, während die sportliche Verantwortung neu ausgerichtet wird", teilte der Klub am Donnerstag mit.

Die Eislöwen hatten erst Ende Oktober eine Serie von zwölf Niederlagen mit dem zweiten Saisonsieg gegen die Löwen Frankfurt (4:3 n.P.) und vor einer Woche gegen die Schwenninger Wild Wings den dritten Erfolg (4:3 n.V.) gefeiert. Doch eine Trendwende schafften sie nicht. Mit nur 0,39 Punkten pro Spiel ist der Neuling nicht weit von dem Liga-Negativrekord der Starbulls Rosenheim aus der Saison 1997/98 (0,34) entfernt. Der Tabellenletzte steigt nach der Hauptrunde ab, sofern ein Klub Zweitliga-Meister wird, der eine DEL-Lizenz beantragt hat. Das ist in dieser Saison sehr wahrscheinlich, weil sich gleich sechs Zweitligisten um den Aufstieg beworben haben.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah

Nur noch ein Schritt bis zur Eins: Alexander Zverev ist dem schnellen Sprung an die Spitze der Weltrangliste ganz nah. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger überstand beim ATP-Turnier in Wien einen echten Krimi zum Auftakt gegen den jungen Spanier Martín Landaluce und setzte sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11) durch.

Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale

Hessischer Jubel an der Elbe: Eintracht Frankfurt hat bravourös das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann das Erstliga-Duell beim Hamburger SV mit 3:1 (0:0) und darf in schwierigen Wochen ganz leise vom sechsten Cupgewinn der Klubhistorie träumen.

Textgröße ändern: