English Woman's Journal - WM 2026: Eberl spricht sich für Neuer-Comeback aus

WM 2026: Eberl spricht sich für Neuer-Comeback aus


WM 2026: Eberl spricht sich für Neuer-Comeback aus
WM 2026: Eberl spricht sich für Neuer-Comeback aus / Foto: KARL-JOSEF HILDENBRAND - SID

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat sich mit Blick auf die WM 2026 für eine Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. "Er ist der beste Torwart Deutschlands! Wir sind unglaublich froh, dass wir mit ihm verlängert haben und er gesund ist. Ihm helfen die Urlaube, wenn Länderspielpausen sind. Aber: Er brennt total", sagte Eberl der Sport Bild.

Textgröße ändern:

Neuer (39) war nach der Europameisterschaft im Vorjahr aus dem DFB-Team zurückgetreten. Marc-André ter Stegen hatte Neuer danach als Nummer eins beerbt, sich dann aber zunächst am Knie verletzt und später einer weiteren Rücken-OP unterziehen müssen. Bei seinem Verein FC Barcelona ist er außen vor, zuletzt kehrte er aber immerhin wieder ins Training zurück. Aktuell hütet Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim das deutsche Tor.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte ter Stegen zuletzt für einen Stammplatz bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) klare Vorgaben gemacht. "Es ist wichtig, dass er spielt. Ob das jetzt bei einem europäischen Topklub ist oder nicht, ist nicht das alles Entscheidende." Aber: "Natürlich wäre es gut, dass er auch noch einigermaßen gut spielt."

Indessen stellt sich auch die Frage, ob Neuer seinen 2026 auslaufenden Vertrag in München noch einmal verlängert. "Manu wird im März 40 Jahre alt, die Gespräche über seine Zukunft führen wir danach", sagte Eberl: "Wir brauchen bei ihm nicht über Perspektiven sprechen, es geht um ein Gefühl. Und im Moment fühlt er sich total wohl, und wir haben ein super Gefühl mit ihm. Die Frage ist ja auch: Wie denkt er, wenn er die WM 2026 gespielt hat und Weltmeister geworden ist?"

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Indian Wells: Djokovic scheitert an Draper

Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ist beim ATP-Masters in Indian Wells im Achtelfinale gescheitert. Der 38 Jahre alte Serbe unterlag dem britischen Titelverteidiger Jack Draper mit 6:4, 4:6, 6:7 (5:7). Carlos Alcaraz bleibt unterdessen nach seinem überzeugenden 6:1, 7:6 (7:2)-Sieg über Casper Ruud ohne Niederlage im Jahr 2026.

Da Silva trumpft auf: Magic schlagen Schröders Cavs

Tristan da Silva trumpft auf: Der Basketball-Europameister hat den Orlando Magic mit einem starken Auftritt zum Sieg gegen die Cleveland Cavaliers um Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder verholfen. Beim 128:122, dem fünften Sieg in Folge der Magic, erzielte der 24-Jährige 23 Punkte. Neun davon im Schlussabschnitt.

Dreierpacker Valverde im Glück: "Von diesen Nächten träumt man"

Real Madrids Matchwinner Federico Valverde hielt sich nach seiner Champions-League-Gala nicht mit falscher Bescheidenheit auf. "Es war unglaublich, von diesen Nächten träumt man", sagte der stolze Dreierpacker nach seiner entfesselten Leistung beim 3:0 (3:0) gegen Manchester City bei Movistar. Grätsche hinten, Laufduell im Mittelfeld, drei Tore vorne: Valverde war im einseitigen Achtelfinal-Hinspiel im Estadio Santiago Bernabéu überall.

"Glasklar": Bayer hadert mit spätem Elfmeterpfiff

Sportchef Simon Rolfes sprach von einer "glasklaren" Fehlentscheidung, Kapitän Robert Andrich sah nur "sehr wenig Kontakt": Der Frust bei Bayer Leverkusen saß nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff für den FC Arsenal und dem daraus resultierenden 1:1 durch Rückkehrer Kai Havertz tief. "Natürlich habe ich mich aufgeregt. Eine Berührung reicht ja nicht einfach für den Elfmeter", sagte Rolfes nach dem am Ende bitteren Remis im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

Textgröße ändern: