English Woman's Journal - ATP Finals: Zverev mit Losglück - und gegen Sinner

ATP Finals: Zverev mit Losglück - und gegen Sinner


ATP Finals: Zverev mit Losglück - und gegen Sinner
ATP Finals: Zverev mit Losglück - und gegen Sinner / Foto: DIMITAR DILKOFF - SID

Für Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev kommt es bei den ATP Finals ab Sonntag zu einem schnellen Wiedersehen mit dem italienischen Titelverteidiger Jannik Sinner. Das ergab die Auslosung der Gruppenphase des Jahresabschlussturniers der acht saisonbesten Tennisprofis in Turin am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Zverev erwischte dabei eine machbare Gruppe. Neben Wimbledon-Champion Sinner, der Zverev vor einer Woche beim Masters in Paris im Finale mit 0:6, 1:6 gedemütigt hatte, trifft der Hamburger in der Anfangsphase des Turniers auf den US-Amerikaner Ben Shelton sowie Félix Auger-Aliassime (Kanada) oder Lorenzo Musetti (Italien), die den achten Startplatz unter sich ausmachen. Zverev entgeht Duellen mit US-Open-Champion Carlos Alcaraz (Spanien), Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic (Serbien) und seinem Angstgegner Taylor Fritz (USA).

Zverev, der das Turnier 2018 und 2021 gewinnen konnte, war im Vorjahr im Halbfinale ausgeschieden und schlägt nach einer schwierigen Saison in Turin auf – auch wenn er zuletzt aufsteigende Form bewies. "Ich finde traditionell, dass kein Spieler dieser Welt Alexander Zverev auf Hartplatz in der Halle haben möchte", sagte Sky-Expertin Andrea Petkovic in einer Presserunde des Senders: "Wenn er frisch ist, wenn er gesund ist, dann sehe ich ihn auf jeden Fall im Halbfinale." Die 38-Jährige kommentiert die entscheidenden Spiele des Turniers an der Seite von Boris Becker für Sky.

Das deutsche Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz, Titelverteidiger in Turin, trifft in der Vorrunde auf das britische Duo Julian Cash/Lloyd Glasspool, Marcel Granollers (Spanien)/Horacio Zeballos (Argentinien) sowie die Lokalmatadoren Simone Bolelli/Andrea Vavassori (Italien).

Anders als bei allen anderen wichtigen Turnieren auf der Tour wird bei den ATP Finals zunächst eine Gruppenphase ausgespielt. Die zwei jeweils besten Spieler der zwei Vierergruppen qualifizieren sich für das Halbfinale. Das Endspiel steigt am 16. November. Turin ist zum fünften Mal in Folge Ausrichterstadt der Finals. Insgesamt ist es die 56. Auflage des prestigeträchtigen Turniers.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl hofft kurz vor dem Ende ihrer Dopingsperre auf eine zweite Chance. "Jeder Mensch macht Fehler, und wir sind keine Maschinen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, und ich möchte diese nutzen. Darauf trainiere ich hin", sagte die 31-Jährige am Mittwoch in einer Medienrunde.

Struff gewinnt deutsches Duell - nun gegen Djokovic?

Auch Davis-Cup-Kumpel Yannick Hanfmann kann den guten Lauf von Jan-Lennard Struff nicht stoppen. Wenige Tage nach seinem Finaleinzug in Brüssel hat Struff das deutsche Duell beim ATP-Turnier in Basel für sich entschieden. Dank des 6:4, 6:3 steht der Warsteiner im Achtelfinale - wo ein Highlightmatch gegen den Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic warten könnte.

Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar

Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Scherz von Fußball-Superstar Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong hat sich nun auch Real Madrid offiziell entschuldigt. Der Klub wolle sich "beim chinesischen Volk für die Verstimmung entschuldigen, die durch die jüngsten Äußerungen unseres Spielers Kylian Mbappé möglicherweise entstanden ist", teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch mit.

Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich

Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness (45) hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen Guardian: "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich in Frage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."

Textgröße ändern: