English Woman's Journal - Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen

Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen


Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen
Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen / Foto: Eibner-Pressefoto/Memmler, Memmler - picture alliance / Eibner-Pressefoto/SID

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl hofft kurz vor dem Ende ihrer Dopingsperre auf eine zweite Chance. "Jeder Mensch macht Fehler, und wir sind keine Maschinen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, und ich möchte diese nutzen. Darauf trainiere ich hin", sagte die 31-Jährige am Mittwoch in einer Medienrunde.

Textgröße ändern:

Carl darf seit Ende September wieder mit der Mannschaft trainieren, Ende November darf sie pünktlich zum Saisonstart wieder in Wettkämpfen starten. "Ich würde am liebsten heute schon mit einer Startnummer irgendwo starten. Ein wenig muss ich mich noch gedulden. Die Vorfreude ist schon sehr groß", sagte sie.

Das erste Weltcup-Wochenende wird Carl noch verpassen, da sie zunächst bei zweitklassigen Wettkämpfen FIS-Punkte für eine Startberechtigung sammeln muss. "Ich hoffe, dass ich dann am zweiten Wochenende in Trondheim zurück in den Weltcup komme", so Carl.

Carl war nach einem positiven Dopingtest aus dem März 2025 für 18 Monate gesperrt worden und verpasste unter anderem die Winterspiele 2026. Der Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022 war nach eigener Angabe im März 2025 bei der Militär-WM durch einen Bundeswehrarzt das Hustenmittel Spasmo Mucosolvan verabreicht worden, das den verbotenen Wirkstoff Clenbuterol enthält.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Struff gewinnt deutsches Duell - nun gegen Djokovic?

Auch Davis-Cup-Kumpel Yannick Hanfmann kann den guten Lauf von Jan-Lennard Struff nicht stoppen. Wenige Tage nach seinem Finaleinzug in Brüssel hat Struff das deutsche Duell beim ATP-Turnier in Basel für sich entschieden. Dank des 6:4, 6:3 steht der Warsteiner im Achtelfinale - wo ein Highlightmatch gegen den Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic warten könnte.

Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar

Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Scherz von Fußball-Superstar Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong hat sich nun auch Real Madrid offiziell entschuldigt. Der Klub wolle sich "beim chinesischen Volk für die Verstimmung entschuldigen, die durch die jüngsten Äußerungen unseres Spielers Kylian Mbappé möglicherweise entstanden ist", teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch mit.

Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich

Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness (45) hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen Guardian: "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich in Frage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."

MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball

Die Milwaukee Brewers haben ihre erste Chance auf ihren Premieren-Titel in der Major League Baseball (MLB) vergeben. Das Team aus Wisconsin verlor in der Nacht zum Mittwoch Spiel vier der World Series bei den Tampa Bay Rays mit 3:4 nach Extra Innings. In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 3:1 für die Brewers.

Textgröße ändern: