English Woman's Journal - "Alle enttäuscht": Arminia muss Pokal-Reise früh beenden

"Alle enttäuscht": Arminia muss Pokal-Reise früh beenden


"Alle enttäuscht": Arminia muss Pokal-Reise früh beenden
"Alle enttäuscht": Arminia muss Pokal-Reise früh beenden / Foto: Sebastian Räppold/Matthias Koch - Imago/SID

Geknickt, aber auch stolz: Nach der bitteren 2:1 (0:1, 1:1)-Niederlage nach Verlängerung im Zweitrundenduell des DFB-Pokals bei Union Berlin betonten die Profis des gebändigten Pokalschrecks Arminia Bielefeld das Positive. "Klar sind wir alle enttäuscht, aber wir haben heute eine sehr gute Leistung gezeigt. Man hat nicht gesehen, wer Erst- und wer Zweitligist ist - das sagt schon alles aus", sagte Joel Grodowski.

Textgröße ändern:

Leopold Querfeld (11.) brachte die Gastgeber früh in Führung, Monju Momuluh (27.) glich in der regulären Spielzeit für die Ostwestfalen aus. In der Verlängerung avancierte dann Danilho Doekhi (105.) zum Matchwinner und schoss Union ins Achtelfinale.

Der Frust saß auch deshalb tief, weil die Ostwestfalen die letzten Minuten der Nachspielzeit in Unterzahl bestreiten mussten und dann das Gegentor kassierten. Marvin Mehlem musste verletzt das Spielfeld verlassen, das Wechselkontingent war bereits ausgereizt. "Ich hoffe, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht", sagte Torhüter Jonas Kersken.

Dennoch ging der Blick direkt nach vorne. "Darauf werden wir aufbauen und dann gegen Darmstadt daran anknüpfen", sagte Grodowski. Die Arminia trifft am Samstag (20.30 Uhr/RTL) in der 2. Bundesliga auf Darmstadt 98 - der Kontrahent konnte seine Pokalpartie mit 4:0 gegen Schalke 04 gewinnen. "Wir werden uns die Tage pflegen und dann alle bei 100 Prozent sein am Samstag", so Grodowski. Und Jonas Kersken rief prompt das nächstes Ziel aus: "Wir starten die nächste Reise nächstes Jahr."

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: