English Woman's Journal - Marathonmatch in LA: Freeman rettet die Dodgers

Marathonmatch in LA: Freeman rettet die Dodgers


Marathonmatch in LA: Freeman rettet die Dodgers
Marathonmatch in LA: Freeman rettet die Dodgers / Foto: SEAN M. HAFFEY - SID

Nach 18 Innings und fast sieben Stunden auf dem Spielfeld haben die Los Angeles Dodgers die Toronto Blue Jays im zweitlängsten World-Series-Match der Geschichte mit 6:5 geschlagen und sich im Finale der Major League Baseball (MLB) erstmals die Führung geholt. Der Sieg im Marathonmatch brachte dem Titelverteidiger das 2:1 in der Best-of-seven-Serie ein.

Textgröße ändern:

Nach zwei Spielen in Kanada wurde die Serie am Montag (Ortszeit) in Kalifornien fortgesetzt - und wie: Nach sieben Innings stand es 5:5, dann gelang es im Dodger Stadium lange Zeit keinem Team mehr zu punkten. Für die Entscheidung sorgte First Baseman Freddie Freeman kurz vor Mitternacht nach 6:39 Stunden mit einem Homerun.

Das längste World-Series-Spiel fand 2018 ebenfalls im Dodger Stadium statt, auch damals war es das dritte Duell: LA schlug die Boston Red Sox nach 18 Innings und 7:20 Stunden 3:2.

Weiter geht es am schon in der Nacht zum Mittwoch (01.00 Uhr MEZ) mit dem zweiten Duell in Los Angeles. Toronto hatte das Auftaktspiel des MLB-Finales überraschend klar gewonnen (11:4), danach war den favorisierten Dodgers der Ausgleich gelungen (5:1).

Toronto stand zum bislang letzten Mal bei den Titelgewinnen 1992 und 1993 im Finale. LA könnte als erstes Team seit einem Vierteljahrhundert zweimal in Folge die World Series gewinnen.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: