English Woman's Journal - Elfmeterschießen trainieren? Toppmöller: "Macht wenig Sinn"

Elfmeterschießen trainieren? Toppmöller: "Macht wenig Sinn"


Elfmeterschießen trainieren? Toppmöller: "Macht wenig Sinn"
Elfmeterschießen trainieren? Toppmöller: "Macht wenig Sinn" / Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV - SID

Proben für den Extremfall? Dino Toppmöller verzichtet für das Topspiel im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund ganz bewusst auf Übungen für ein mögliches Elfmeterschießen. "Weil das meiner Meinung nach wenig Sinn macht", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt vor dem Spiel am Dienstag (18.30 Uhr/ZDF und Sky).

Textgröße ändern:

Sollte es gegen den BVB nach 90 Minuten plus Verlängerung keinen Sieger geben, folgt die Entscheidung vom Punkt. Das adäquat zu üben ist nach Toppmöllers Auffassung kaum möglich. "Die Situation nach 120 Minuten im Spiel, vor der Kurve mit 25.000 Leuten - diesen Druck kannst du gar nicht simulieren", begründete Toppmöller seine Entscheidung.

Seine Spieler schießen nach dem Training "sowieso immer mal wieder für sich Elfmeter", auf spezielle Übungen im Kollektiv verzichtet der Coach: "Am Ende bist du entweder dafür gemacht oder vielleicht auch nicht."

Dass es in der zweiten Pokalrunde noch keinen Videoassistenten geben wird, ändert für Toppmöller generell wenig am Spiel. Einen Unterschied mache es für ihn höchstens, "weil ich dann mit dem Vierten Offiziellen nicht so viel diskutieren muss, wenn es eine Situation gab, die sie sich nochmal anschauen sollten", sagte er mit einem Lächeln: "Wir sind auch nicht so die Mannschaft, die ständig versteckte Fouls macht." Für seine Spieler mache es deswegen keinen Unterschied.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: