English Woman's Journal - Söder macht Druck: "München hat die besten Voraussetzungen"

Söder macht Druck: "München hat die besten Voraussetzungen"


Söder macht Druck: "München hat die besten Voraussetzungen"
Söder macht Druck: "München hat die besten Voraussetzungen" / Foto: Wolfgang Maria Weber - IMAGO/SID

München setzt mit seiner deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für eine Bewerbung um Olympische Spiele den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und die anderen drei Bewerber unter Druck. Über einen deutschen Kandidaten für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 will die außerordentliche Vollversammlung erst im kommenden Herbst entscheiden, die Vertreter Münchens sehen sich im Vergleich mit Berlin, Hamburg und Rhein-Ruhr aber bereits klar im Vorteil.

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"Ich glaube, dass München ohnehin die besten Voraussetzungen hat", sagte der begeisterte bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Wahlabend. Unter den deutschen Sportstädten liege München "mit weitem Abstand" vor den anderen deutschen Bewerbern. "Wir können es, wir wollen es, wir sind auch das stärkste wirtschaftliche Land, das sicherste Land und wir sind auch nachhaltig mit Spielen, die wir anbieten können", ergänzte der CSU-Vorsitzende.

Mit einer Zustimmung von 66,4 Prozent der abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 42 Prozent sieht auch Jörg Ammon, Präsident der Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) München als klare Nummer eins der vier deutschen Bewerber. "Mit diesem klaren Votum ist der Weg geebnet, dass wir nach 1972 wieder Olympische Spiele und zum ersten Mal Paralympische Spiele in München ausrichten können", sagte er. Nun könne man "selbstbewusst die nächsten Schritte einleiten, damit die Münchner Bewerbung auch auf Bundesebene erfolgreich ist".

Selbstredend gab sich auch die Münchner Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl nach dem klaren Votum zuversichtlich. "Ich bin davon überzeugt, wir sind die stärkste Stadt, wir haben einiges zu bieten. Wir können Großsportveranstaltungen und vor allem haben wir unseren geliebten Olympiapark, den wir voll heranziehen und über 90 Prozent der Sportstätten schon haben", betonte sie.

D.W.Robertson--EWJ

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