English Woman's Journal - Olympia-Wahl in München: 33,7 Prozent Briefwähler

Olympia-Wahl in München: 33,7 Prozent Briefwähler


Olympia-Wahl in München: 33,7 Prozent Briefwähler
Olympia-Wahl in München: 33,7 Prozent Briefwähler / Foto: Wolfgang Maria Weber - IMAGO/SID

Die Abstimmung über eine Bewerbung von München um Olympische Spiele zeichnet sich durch eine hohe Wahlbeteiligung aus und wird auf jeden Fall rechtskräftig sein. Bis 12.30 Uhr gaben 1,9 Prozent der 1,1 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme in einem der Wahllokale ab, 33,7 Prozent hatten zuvor bereits per Brief gewählt.

Textgröße ändern:

Damit ist bereits das sogenannte Quorum erfüllt. Demnach müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten, also rund 110.000, für "Ja" oder für "Nein" entschieden haben. Allein durch die Briefwahl wurden bislang rund 370.000 Stimmen abgegeben.

Die bislang höchste Beteiligung bei einem Bürgerentscheid hatte München im Oktober 2001 verzeichnet. Damals ging es um den Bau der Allianz Arena im Stadtteil Fröttmaning. Insgesamt 37,5 Prozent der wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, 65,7 Prozent stimmten für den Stadionneubau durch den FC Bayern.

An der Abstimmung über eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 hatten sich 2013 in Münchens 28,9 Prozent der Wahlberechtigen beteiligt. Nur 47,8 Prozent stimmten damals für eine Kandidatur.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: