English Woman's Journal - "Darf nicht passieren": Fortuna verliert auch bei Anfang-Debüt

"Darf nicht passieren": Fortuna verliert auch bei Anfang-Debüt


"Darf nicht passieren": Fortuna verliert auch bei Anfang-Debüt
"Darf nicht passieren": Fortuna verliert auch bei Anfang-Debüt / Foto: IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto - IMAGO/Team 2/SID

Markus Anfang hat ein verkorkstes Debüt als Trainer von Fortuna Düsseldorf erlebt. Die Fortuna kassierte beim 1:2 (0:2) gegen Eintracht Braunschweig schon die vierte Pleite im fünften Heimspiel der Zweitliga-Saison. Die Gäste beendeten dagegen eine Serie von vier Niederlagen in Folge.

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"Wir waren zu ängstlich, haben dem Gegner alles geschenkt, um in Führung zu gehen", sagte Anfang bei Sky. In der zweiten Halbzeit habe er "schon gesehen, dass die Jungs wollen. Aber wir müssen jetzt eine Stabilität reinbringen."

Christian Conteh (25.) erzielte zunächst das 1000. Tor der Braunschweiger Zweitliga-Geschichte. Max Marie (39.) erhöhte noch vor der Pause. "Wir bekommen zwei dumme Tore, das erste geht volles Rohr auf meine Kappe", sagte Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier. "Jetzt ist ein neuer Trainer da und es läuft wieder schlecht. Also liegt es nicht am Trainer, sondern an uns Spielern. Das war in allen Bereichen zu wenig, das darf uns nicht passieren."

Düsseldorfs Kenneth Schmidt (65.) gelang nur noch der Anschluss. Durch den Dreier zog die Eintracht nicht nur in der Tabelle an den Hausherren vorbei, sondern verschaffte auch dem im Sommer geholten Trainer Heiner Backhaus ein wichtiges Erfolgserlebnis.

"Mut und Überzeugung" hatte Anfang, der als Spieler vier Jahre lang das Fortuna-Trikot getragen hatte und nun die Nachfolge von Daniel Thioune antrat, vor dem Spiel von seiner Mannschaft gefordert. Doch davon war vor der Pause nicht viel zu sehen. Düsseldorf wirkte verunsichert und leistete sich viele Ballverluste, nach 45 Minuten gab es Pfiffe von den Rängen.

Nach dem Seitenwechsel bewies die Fortuna Moral und trat nun deutlich engagierter auf, Schmidt nutzte die erste Großchance souverän. Düsseldorf drängte auf den Ausgleich, hatte mehrere Chancen, nutzte diese aber nicht.

E.Cunningham--EWJ

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