English Woman's Journal - VfB springt auf Champions-League-Platz

VfB springt auf Champions-League-Platz


VfB springt auf Champions-League-Platz
VfB springt auf Champions-League-Platz / Foto: Wolfgang Frank - IMAGO/SID

Der VfB Stuttgart hat sich in der Fußball-Bundesliga auf einen Champions-League-Platz vorgekämpft. In einem zähen Ringen mit dem äußerst widerspenstigen 1. FC Heidenheim schoss Neuzugang Bilal El Khannouss (65.) die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zu einem verdienten 1:0 (0:0). Die Schwaben gehen nach dem dritten Sieg in Serie als Tabellenvierter in die Länderspielpause.

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Mehr als eine Stunde lang machten die Heidenheimer, die eine Woche nach ihrem ersten Saisonsieg den ersten Auswärtspunkt verpassten, dem VfB das Leben schwer. Stuttgart bemühte sich bei zeitweise strömendem Regen, machte Druck, konnte sich aber kaum Chancen erspielen. Der entscheidende öffnende Pass fehlte, die Gäste standen sicher - ehe El Khannouss schließlich mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war.

El Khannouss war einer von drei Neuen, die Hoeneß nach dem 0:2 am Donnerstag beim FC Basel in der Europa League in die Startelf beordert hatte. Angelo Stiller saß erstmals seit November zunächst nur auf der Bank, dafür begann der etatmäßige Kapitän Atakan Karazor. In der 56. Minute kam dann Stiller für Karazor.

Die Stuttgarter hatten von Beginn an deutlich mehr Ballbesitz, fanden aber kaum Lücken im Abwehrverbund der Heidenheimer. Chancen wie von Badredine Bouanani, der aus spitzem Winkel frei vor Torwart Diant Ramaj verzog (7.), oder von Jeff Chabot, der es bezeichnenderweise aus gut 30 Metern probierte (31.), waren selten.

Heidenheim versuchte es seinerseits mit überfallartigen Angriffen, die freilich nur ansatzweise für Gefahr vor dem Stuttgarter Tor sorgten. Lange Zeit die große Ausnahme: Nach einer Hereingabe von Jonas Föhrenbach kam Mikkel Kaufmann aus kurzer Distanz zum Abschluss, Alexander Nübel riss rechtzeitig die Arme hoch (21.).

Ebenfalls bezeichnend: Den ersten Eckball holten die Gastgeber erst in der 60. Minute heraus. Zu diesem Zeitpunkt aber war der VfB bereits druckvoller als zuvor. Heidenheim konnte die Räume nicht mehr so konsequent schließen wie vor allem in der ersten Halbzeit. Eine der so entstandenen Lücken nutzte El Khannouss aus.

K.Marshall--EWJ

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