English Woman's Journal - Kanuslalom-WM: Lilik und Herzog scheitern im Halbfinale

Kanuslalom-WM: Lilik und Herzog scheitern im Halbfinale


Kanuslalom-WM: Lilik und Herzog scheitern im Halbfinale
Kanuslalom-WM: Lilik und Herzog scheitern im Halbfinale / Foto: DAN HIMBRECHTS - IMAGO/AAP/SID

Die Ex-Weltmeisterinnen Elena Lilik und Andrea Herzog sind bei der WM der Slalomkanuten im australischen Penrith bereits im Halbfinale ausgeschieden. In der von starken Windböen geprägten Vorausscheidung im Canadier leistete sich die Paris-Zweite Lilik zwei Torstabberührungen und landete mit vier Strafsekunden auf Rang 15. Herzog fehlten mit ebenfalls vier Strafsekunden als 13. letztlich 22 Hundertstel zum Finaleinzug, nur die besten Zwölf zogen in den Endlauf ein.

Textgröße ändern:

"Bei Elena Lilik hatten wir im oberen Bereich sehr starken Wind, und es war kaum eine kontrollierte Fahrt möglich. Sie hat ihren Lauf zwar noch sehr gut zu Ende gebracht, aber am Ende reicht das mit den beiden Berührungen nicht", sagte Cheftrainer Klaus Pohlen. Bei Herzog seien die Windbedingungen nicht ganz so extrem gewesen, "aber es war trotzdem stark windig". Dazu sei eine der beiden geahndeten Torstabberührungen "mehr als zweifelhaft" gewesen.

Für die einzige deutsche Final-Teilnahme hatte am Donnerstag Lennard Tuscherer gesorgt. Nach Rang zwei im Halbfinale verpasste der 26-Jährige allerdings im Endlauf eine Überraschung und paddelte auf Position acht. Letztlich fehlten mehr als vier Sekunden für seine erste WM-Medaille. "Das müssen wir so jetzt akzeptieren. Insgesamt ist es für uns sehr enttäuschend", sagte Pohlen vor allem mit Blick auf den Frauen-Wettkampf: "Aber es ist halt Outdoorsport."

Am Freitag kämpft Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk im Kajak um eine weitere Medaille, auch Lilik bekommt dann eine neue Chance. Für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) gab es auf der Olympiastrecke von Sydney 2000 bislang zweimal Silber, sowohl die Canadier-Frauen als auch die Kajak-Frauen um Funk waren in den Teamwettbewerben auf Rang zwei gepaddelt.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst

Bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach lichtet sich das Lazarett mehr und mehr: Nicolas Kühn, Isac Lidberg und Daiki Hashioka stehen Trainer Alexander Blessin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SC Paderborn wieder zur Verfügung. Zudem soll Nachwuchshoffnung Fritz Fleck am Montag ins Training zurückkehren.

Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef

Rolle rückwärts bei den Rhein-Neckar Löwen: Klubikone Uwe Gensheimer übernimmt im Management des Handball-Bundesligisten künftig wieder eine führende Rolle. Der langjährige Nationalmannschaftskapitän wird Direktor Sport bei den Löwen und soll sich insbesondere um die Kaderentwicklung und die Integration junger Spieler kümmern. Dies teilte der Verein im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung mit.

"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

Textgröße ändern: