English Woman's Journal - DOSB: Olympia-Bewerbungskonzepte erfüllen Mindestanforderungen

DOSB: Olympia-Bewerbungskonzepte erfüllen Mindestanforderungen


DOSB: Olympia-Bewerbungskonzepte erfüllen Mindestanforderungen
DOSB: Olympia-Bewerbungskonzepte erfüllen Mindestanforderungen / Foto: PATRIK STOLLARZ - SID

Die Bewerbungskonzepte von Berlin, Hamburg, München und Rhein-Ruhr um Olympische und Paralympische Spiele haben der formalen Prüfung durch den Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) standgehalten. Wie der Dachverband am Dienstag mitteilte, erfüllen alle vier - seit der Abgabe Ende Mai "optimierten" - Konzepte die operativen Mindestanforderungen. Damit haben die Bewerber den ersten Schritt im "Drei-Stufen-Modell" des DOSB genommen, die Konzepte werden nun bei der der DOSB-Mitgliederversammlung am 6. Dezember in Frankfurt vorgestellt.

Textgröße ändern:

Grundlage für die Mindestanforderungen waren laut DOSB entweder "Vorgaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), der internationalen Spitzenverbände oder vom DOSB anhand vergangener und künftiger Spiele festgelegte Kriterien". Hierzu zählen u.a., dass die Reisezeiten zwischen Olympischem Dorf/Unterbringung und Wettkampfstätte unter einer Stunde bzw. 50 km liegen oder dass 90 Prozent der Wettkampfstätten bestehend bzw. temporär sind.

"Die vier Bewerber haben in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet und ihre durchaus unterschiedlichen Konzepte so weiterentwickelt, dass sie schon jetzt alle das Potenzial haben, auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu können", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert: "Wir freuen uns auf den weiteren Prozess, an dessen Ende das für Deutschland beste Konzept mit den größten internationalen Erfolgsaussichten stehen soll."

Nach Abschluss der Prüfung in Stufe eins haben die vier Bewerber nun bis Ende Mai des nächsten Jahres Zeit, "ihre Konzepte in Abstimmung mit dem DOSB inhaltlich und operativ weiter zu schärfen". Bis Juni 2026 haben sie die Möglichkeit, eventuelle Referenden durchzuführen.

Die endgültige Entscheidung über einen deutschen Bewerber wird auf einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung im Herbst 2026 fallen. 

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster muss sich für ihr Gold-Triple bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewaltig strecken. Die 30-Jährige aus Radolfzell liegt in ihrer Paradedisziplin Slalom nach dem ersten Lauf der sitzenden Startklasse nur auf Rang vier, muss auf dem ungeliebten flachen Hang von Cortina d'Ampezzo gar um eine Medaille bangen. Der entscheidende Durchgang beginnt um 13.00 Uhr.

Jüngster Pole-Setter: Antonelli löst Vettel ab

Kimi Antonelli hat Geschichte geschrieben und Sebastian Vettel als jüngsten Pole-Setter der Formel 1 abgelöst. Der Mercedes-Pilot drehte im Alter von 19 Jahren, sechs Monaten und 17 Tagen im Qualifying zum Großen Preis von China (Sonntag, 8.00 Uhr MEZ/Sky) die schnellste Runde und landete vor seinem Teamkollegen George Russell. Der Engländer Russell, der diese noch sehr junge Saison bislang dominiert hatte, konnte wegen technischer Probleme erst ganz spät eine Runde absolvieren.

Schröder siegt mit Cavs bei den Mavericks

Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder erlebt in der NBA mit den Cleveland Cavaliers derzeit Sieg und Niederlage im steten Wechsel. Der Welt- und Europameister war in der Nacht zum Samstag mit acht Punkten am 138:105 bei den Dallas Mavericks beteiligt, am Sonntag kommt es direkt zur Revanche in Cleveland. Im Anschluss müssen die Cavaliers zu den Milwaukee Bucks.

Russell gewinnt Sprint in China

Viele Duelle, zahlreiche Überholmanöver - und am Ende jubelt erneut Mercedes: George Russell hat den ersten Sprint der jungen Formel-1-Saison in China gewonnen und den Silberpfeilen den nächsten Erfolg beschert. Der Engländer triumphierte in Shanghai vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc (Monaco) und Lewis Hamilton (England), die Mercedes zumindest in der ersten Phase des Sprints vor Probleme stellten.

Textgröße ändern: