English Woman's Journal - Wagner und FCA taumeln auf dem "gemeinsamen Weg"

Wagner und FCA taumeln auf dem "gemeinsamen Weg"


Wagner und FCA taumeln auf dem "gemeinsamen Weg"
Wagner und FCA taumeln auf dem "gemeinsamen Weg" / Foto: Frank Hoermann - IMAGO/SVEN SIMON/SID

Um Worte war Sandro Wagner in den Katakomben des Albstadions nicht verlegen. Mehr als zehn Minuten versuchte der Trainer des FC Augsburg nach dem enttäuschenden 1:2 (0:0) beim 1. FC Heidenheim die zunehmend prekäre Situation zu erklären. Die kurze Erkenntnis: Seine Spieler hätten "zu viel das Spiel gewinnen, zu viel richtig machen" wollen. Er habe eine "tolle Mannschaft". Doch davon war in den 90 Minuten zuvor kaum etwas zu erkennen.

Textgröße ändern:

Der FCA war Heidenheim, dem Bundesliga-Klub mit dem mit Abstand kleinsten Etat, auf allen Positionen unterlegen. Erst nach einer Stunde, beim Stand von 0:2, war Augsburg wenigstens annähernd auf Augenhöhe. Am Ende setzte es die verdiente vierte Niederlage in Serie - die Kritik an Wagner wird spürbar größer.

"Wir gehen ganz normal in die nächste Woche rein", entgegnete Sportdirektor Benjamin Weber auf die aufkeimende Trainer-Frage: "Wir haben gemeinsam einen Weg begonnen und den gehen wir auch weiter." Der 42-Jährige erwarte von allen Beteiligten "mehr", schließlich sei es keine "One-Man-Show".

Was bei einer weiteren Niederlage am kommenden Samstag (4. Oktober) gegen den VfL Wolfsburg passieren würde? Das sei sehr viel Konjunktiv, sagte Weber. Man wisse, "wie das Geschäft läuft" und er wolle "keine Märchen erzählen", gemeinsam soll der "Trend" wieder zum "Friend" gemacht werden.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Nach 14 Jahren: Popp verlässt den VfL Wolfsburg

Alexandra Popp wird den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren, sieben Meistertiteln und zwei Triumphen in der Champions League verlassen. Das verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video, ohne ihre weiteren Pläne zu nennen.

Maier führt offene deutsche Staffel zu Silber

Die deutschen Skilangläufer haben bei den Paralympischen Winterspielen eine weitere Medaille gewonnen. Theo Bold, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier und Marco Maier holten in der offenen Staffel Silber, nach spannenden 4x2,5 km fehlten nur 5,4 Sekunden auf die Sieger aus China. Es ist die erste deutsche Staffel-Medaille seit acht Jahren, der Deutsche Behindertensportverband (DBS) steht damit bei den Langlauf-Wettbewerben in Tesero bei dreimal Silber und einmal Bronze.

Rothfuss und Schmiedt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier

Die alpine Skirennfahrerin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt werden bei der Schlussfeier der Paralympischen Winterspiele im Curling Stadium von Cortina d'Ampezzo die deutsche Fahne tragen. Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit. Anders als noch bei der Eröffnungszeremonie sieht das Team D am Sonntag (20.30 Uhr) von einem Boykott ab.

Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster muss sich für ihr Gold-Triple bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewaltig strecken. Die 30-Jährige aus Radolfzell liegt in ihrer Paradedisziplin Slalom nach dem ersten Lauf der sitzenden Startklasse nur auf Rang vier, muss auf dem ungeliebten flachen Hang von Cortina d'Ampezzo gar um eine Medaille bangen. Der entscheidende Durchgang beginnt um 13.00 Uhr.

Textgröße ändern: