English Woman's Journal - Frankfurt hadert mit Defensivschwächen: "Ein bisschen naiv"

Frankfurt hadert mit Defensivschwächen: "Ein bisschen naiv"


Frankfurt hadert mit Defensivschwächen: "Ein bisschen naiv"
Frankfurt hadert mit Defensivschwächen: "Ein bisschen naiv" / Foto: DANIEL ROLAND - SID

Markus Krösche haderte nach dem verlorenen Torspektakel gegen Union Berlin mit der Reife des Teams von Eintracht Frankfurt. "Wir haben naiv Fußball gespielt und gegen eine effiziente Mannschaft verloren", sagte der Sportvorstand: "Wir haben einfache Fehler gemacht. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, waren ein bisschen naiv und vielleicht zu euphorisch in der einen oder anderen Situation. Wir müssen konsequenter unseren Job machen im Spiel gegen den Ball."

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Beim 3:4 (1:2) offenbarte die Eintracht erneut defensive Schwächen, in den ersten vier Saisonspielen gab es neun Gegentreffer. "Wir wissen, dass es das eine oder andere Gegentor zu viel ist", sagte Trainer Dino Toppmöller: "Dann wird es schwer, Spiele zu gewinnen. Wir können nicht jedes Spiel drei, vier Tore schießen. Jetzt gilt es, diese Dinge zu analysieren und beim nächsten Mal besser zu machen."

An der Niederlage gegen Union sei die Eintracht "selbst Schuld", führte der Coach aus: "Wir machen haarsträubende Fehler." Es sei bei dieser jungen Mannschaft allerdings "ein Prozess, dass wir das vermeiden und die Tore nicht so herschenken". Er wolle dennoch die Reaktion des Teams nach dem 1:4-Rückstand durch Ilyas Ansah (9.) und Oliver Burke (32., 53., 56.) hervorheben. Die Mannschaft habe trotz der Belastung am Donnerstag beim 5:1 in der Königsklasse gegen Galatasaray Istanbul "tolle Moral" gezeigt.

Erstmals nach seiner Kreuzbandverletzung im Einsatz war dabei Keeper Kaua Santos - und der soll wohl auch im Tor bleiben. "Kaua hat die letzten Wochen mittrainiert, ist 100 Prozent fit", erklärte Krösche: "Er war die vorherigen beiden Spiele im Kader. Jetzt hat der Trainer entschieden, den Wechsel vorzunehmen. Kaua ist unsere Nummer eins, von daher hat er jetzt auch gespielt."

N.Steward--EWJ

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