English Woman's Journal - Manager stellt klar: Verstappens Red-Bull-Zukunft ungewiss

Manager stellt klar: Verstappens Red-Bull-Zukunft ungewiss


Manager stellt klar: Verstappens Red-Bull-Zukunft ungewiss
Manager stellt klar: Verstappens Red-Bull-Zukunft ungewiss / Foto: Philippe Lopez - SID

Max Verstappens Zukunft bei Red Bull ist keineswegs gesichert und hängt entscheidend von der Konkurrenzfähigkeit des Teams ab. Das hat Raymond Vermeulen nun klargestellt, der Manager des Weltmeisters. "Es wäre eine großartige Geschichte, wenn Max seine gesamte Formel-1-Karriere bei Red Bull verbringt", sagte er dem niederländischen Telegraaf: "Aber das wird nur passieren, wenn er das Material hat, um weiterhin zu gewinnen."

Textgröße ändern:

Dass Verstappen auch die kommende Saison im Red Bull bestreiten wird, ist seit dem Sommer bekannt. Vor dem Grand Prix von Aserbaidschan am Sonntag (13.00 Uhr/Sky) hatte Verstappen nun im Gespräch mit Sky seinen Wunsch wiederholt, bis zum Karriere-Ende beim Team zu bleiben. Dies, sagt Vermeulen, sei aber bloß ein Wunsch und eben an Bedingungen geknüpft.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ungewissheit, welche Teams nach der großen Reglementänderung im kommenden Jahr ganz vorne stehen werden. Dann könne sich "alles ändern", sagte Vermeulen: "Deshalb haben wir beschlossen, dass es besser ist, mindestens ein weiteres Jahr bei Red Bull zu bleiben. Max will weitere Titel gewinnen, er ist noch nicht fertig, aber er ist auf seine Ausrüstung angewiesen. 2026 wird ein sehr wichtiges Jahr um herauszufinden, wo seine Zukunft in der Formel 1 liegt."

Ein Trio beobachte und bewerte die Entwicklungen gemeinsam: Verstappen selbst, sein Vater Jos und Manager Vermeulen: "Und am Ende trifft Max die finale Entscheidung." Red Bulls Entwicklung ist auch deshalb ungewiss, weil das Team seine Motoren ab 2026 - mit Unterstützung von Ford - erstmals selbst baut.

Verstappen wurde 2014 ins Förderprogramm von Red Bull aufgenommen, im folgenden Jahr erhielt er bereits ein Stammcockpit beim Juniorteam Toro Rosso. Mit 17 Jahren war er damit jüngster Formel-1-Pilot der Geschichte. Im Laufe des Jahres 2016 stieg Verstappen dann zu Red Bull Racing auf, mit dem Rennstall gewann er ab 2021 vier WM-Titel in Folge. Sein Vertrag läuft bis 2028, dies schließt einen vorzeitigen Wechsel aber nicht aus. Vor allem Mercedes buhlte in diesem Jahr hartnäckig und öffentlich um die Dienste des Niederländers.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Dreesen: "Natürlich" bleibt Olise

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vom FC Bayern hat einem möglichen Wechsel von Flügelspieler Michael Olise zu Real Madrid entschieden einen Riegel vorgeschoben. "Natürlich" werde der Franzose bleiben, sagte Dreesen am Dienstag im "Presseclub München".

Zidane neuer französischer Nationaltrainer

Superstar Zinédine Zidane wird erwartungsgemäß Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft. Der frühere Welt- und Europameister galt bereits seit langer Zeit als Topfavorit auf die Nachfolge von Didier Deschamps. Am Dienstag wurde das offene Geheimnis im Rahmen einer Vorstellungs-Pressekonferenz am Hauptsitz des französischen Fußballverbandes FFF in Paris offiziell gelüftet, Zidane erhält einen Vertrag bis 2030. Für den 54-Jährigen geht damit nach fünfjähriger Pause als Coach ein lang gehegter persönlicher Traum in Erfüllung.

FBL-Neuerungen: Playoffs und Abstiegsrelegation möglich

In der Frauen-Bundesliga (FBL) könnte die Meisterschaft künftig durch Playoffs entschieden werden. Wie die Sport Bild berichtet, gehören nach der Loslösung der FBL vom Deutschen Fußball-Bund Meister-Playoffs und eine Abstiegsrelegation zu den geplanten Rechtepaketen, die aktuell mit potenziellen Medienpartnern diskutiert werden.

WM-"Sündenbock"? Gala-Coach verteidigt Sané

Trainer Okan Buruk vom türkischen Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat Leroy Sané gegen die seiner Meinung nach ungerechte Kritik am Nationalspieler in Deutschland in Schutz genommen. "Leroy ist einer der letzten, den man als Sündenbock auswählen kann", sagte Buruk bei Sky über das neuerliche deutsche WM-Desaster und betonte: "Er hat in jedem Spiel versucht, alles zu geben und sehr viel dafür getan."

Textgröße ändern: