English Woman's Journal - Ironman: Lange verpasst seinen vierten WM-Titel deutlich

Ironman: Lange verpasst seinen vierten WM-Titel deutlich


Ironman: Lange verpasst seinen vierten WM-Titel deutlich
Ironman: Lange verpasst seinen vierten WM-Titel deutlich / Foto: IMAGO/Ingo Kutsche - IMAGO/Ingo Kutsche/SID

Triathlet Patrick Lange hat den historischen vierten Titel bei der Ironman-WM deutlich verpasst. Trotz starker Aufholjagd beim Marathon kam der Titelverteidiger beim Rennen in Nizza nur auf Platz neun ins Ziel. Besser lief es für Rookie Jonas Schomburg, der den sechsten Rang belegte. Zum Weltmeister krönte sich Casper Stornes aus Norwegen mit Streckenrekord nach 7:51:36 Stunden, gefolgt von seinen Landsmännern Gustav Iden und Europameister Kristian Blummenfelt.

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"Das war ein hartes, ehrliches Rennen. Ich bin zufrieden und habe alles probiert, das Rennen mitgestaltet", sagte Newcomer Schomburg bei der ARD: "Aber Hut ab an die Norweger. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr Hawaii."

Lange hatte 2017, 2018 und 2024 auf Hawaii triumphiert und war 2023 beim ersten WM-Rennen in Nizza Zweiter geworden. An diese Erfolge konnte der Hesse, der trotz einer schwierigen Saison optimistisch in die Mission Titelverteidigung gestartet war, bei der vorerst letzten WM-Ausgabe an der Côte d’Azur jedoch nicht anknüpfen.

Nach dem Schwimmen hatte der 39-Jährige bereits zwei Minuten Rückstand auf den bis dato führenden Schomburg. Auf dem Rad fiel er weiter zurück, sodass er als 33. auf die Laufstrecke wechselte und sich erst in seiner Paradedisziplin kontinuierlich nach vorne arbeitete. Nach 8:14:13 Stunden und mit knapp 23 Minuten Rückstand auf den neuen Champion Stornes erreichte er das Ziel.

Besser lief es auf den 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen für Schomburg. Der zweimalige Olympiateilnehmer, der erst im Frühjahr von der Kurz- auf die Langdistanz gewechselt war, kam als Zweiter aus dem Wasser und setzte sich in der ersten Wechselzone an die Spitze. Auf der anspruchsvollen Radstrecke mit 2400 Höhenmetern fiel er nach 130 Kilometern jedoch zurück, sodass kein Deutscher trotz starker Laufabschnitte um das Podium mitkämpfen konnte.

Die Norweger dominierten derweil. Alle drei Athleten blieben unter acht Stunden und feierten ein historisches WM-Dreifachpodium: Es war das erste einer Nation seit 2016. Damals hatten Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange in Kona für ein deutsches Triple gesorgt. In Nizza waren neben Lange und Schomburg sechs weitere Deutsche am Start.

Am 11. Oktober steht mit Laura Philipp eine weitere Deutsche beim Ironman im Fokus: Die amtierende Weltmeisterin will auf Hawaii ihren WM-Titel verteidigen. In diesem Jahr findet das Frauenrennen noch als Einzelveranstaltung auf Big Island statt, ehe Männer und Frauen ab 2026 wieder gemeinsam an einem Tag antreten.

N.Macleod--EWJ

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