English Woman's Journal - Hoeneß: "Scheinbar der größte Verteidiger" von Eberl

Hoeneß: "Scheinbar der größte Verteidiger" von Eberl


Hoeneß: "Scheinbar der größte Verteidiger" von Eberl
Hoeneß: "Scheinbar der größte Verteidiger" von Eberl / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat seine kontroversen Aussagen über Sportvorstand Max Eberl vehement verteidigt. "Ich habe überhaupt keinen Grund, mich mit Max auszusprechen. Ich bin der Meinung, dass das, was ich gesagt habe, absolut okay ist. Das ist die Wahrheit. Die Wahrheit wird auch so bleiben", sagte Hoeneß bei einem "OlymiJa"-Termin am Mittwoch im Münchner Olympiapark trotzig.

Textgröße ändern:

Hoeneß hatte Eberl am Sonntag im Sport1-Doppelpass als "ziemlich empfindlich" bezeichnet. Der Sportvorstand habe "so seine Probleme", Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Als Kritik wollte Hoeneß dies alles aber keineswegs verstanden wissen: "Alles, was ich gesagt habe, war für ihn sehr hilfreich. Alles, was ich gesagt habe, sollte ihm helfen." Er sei "scheinbar der größte Verteidiger von Max", führte der 73-Jährige weiter aus: "Vielleicht hätte er das auch selber sagen können, dann hätte er nicht einige Tage deswegen Prügel gekriegt."

Auch mit den Internas aus dem Leihgeschäft von Nicolas Jackson habe er, "dem Max helfen wollen, weil sie ihm vorgeworfen haben, dass er diese Option eingeräumt hat", sagte Hoeneß in Richtung Medien. Ihn habe vielmehr "wahnsinnig geärgert", so Hoeneß, "wie bescheuert einige Journalisten sind, die diese Aussage zu Jackson so auslegen, wie wenn ich was gegen den hätte. Die haben in der Mathematik nicht gut aufgepasst."

Hoeneß hatte von einer Klausel über eine Kaufpflicht des deutschen Rekordmeisters berichtet, sollte der Offensivspieler vom FC Chelsea 40 Spiele für die Bayern von Beginn an bestreiten. Da Jackson im Januar auch noch beim Afrika Cup sei, "kann er diese 40 Spiele gar nicht machen. Und nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt." Er fand die Aussage genauso "harmlos" wie die über den Verzicht von Jacksons Seite auf drei Millionen Euro. Das seien "alles Dinge, die eigentlich positiv für einen Berater oder für einen Manager sind."

Es waren sogar Gerüchte aufgekommen, wonach Eberl seinen Job frustriert aufgeben könnte. Diese Spekulationen wurden zuletzt aber zurückgewiesen.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Hoeneß schimpft: DFB stellt sich vor Dingert

Die scharfe Kritik von Uli Hoeneß an Schiedsrichter Christian Dingert hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Unverständnis gesorgt. Der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters Bayern München hatte der Bild zufolge nach dem 1:1 (0:1) bei Bayer Leverkusen geschimpft: "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe."

Kein Start in China: Beide McLaren mit Technik-Problemen

Formel 1 ohne Weltmeister: Für Lando Norris und das gesamte McLaren-Team war der Große Preis von China am Sonntag schon vor dem Start beendet. Norris und auch sein Teamkollege Oscar Piastri mussten aufgrund von technischen Defekten passen, McLaren meldete mit Blick auf Norris' Boliden Probleme mit der Elektronik. Der Engländer schaffte es gar nicht erst in die Startaufstellung, Piastri musste von dort zurück in die Garage geschoben werden.

Trotz schwieriger Anreise: Irak tritt zu Playoff in Mexiko an

Die irakische Fußball-Nationalmannschaft wird trotz des Krieges im Nahen Osten ihre Reise zum Playoff-Spiel für die WM 2026 antreten. Das teilte der nationale Verband am Samstag mit, zuletzt hatten die Iraker noch auf eine Verlegung der Begegnung gehofft. Irak soll am 31. März bei den interkontinentalen Ausscheidungsspielen im mexikanischen Monterrey um eines der letzten Tickets für die Endrunde im Sommer kämpfen, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet. Gegner ist der Sieger des Duells zwischen Bolivien und Suriname, das am 26. März stattfindet.

Endlich keine "Zielscheibe" mehr: Alcaraz unterliegt Medwedew

Die Siegesserie von Tennisstar Carlos Alcaraz hat am Samstag in Indian Wells ein unerwartet deutliches Ende genommen. Der Weltranglistenerste unterlag im Halbfinale des ATP-Masters dem Russen Daniil Medwedew 3:6, 6:7 (3:7), für den Spanier war es die erste Niederlage im Jahr 2026 nach 16 Siegen. Medwedew, nun auch schon mit neun Erfolgen in Serie, trifft im Finale auf Jannik Sinner, der zuvor Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte (6:2, 6:4).

Textgröße ändern: