English Woman's Journal - Matthäus lobt VfB-Führung für Woltemade-Poker

Matthäus lobt VfB-Führung für Woltemade-Poker


Matthäus lobt VfB-Führung für Woltemade-Poker
Matthäus lobt VfB-Führung für Woltemade-Poker / Foto: Heiko Blatterspiel - IMAGO / Jan Huebner/SID

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart im Zuge des offenbar bevorstehenden Wechsels von Angreifer Nick Woltemade zu Newcastle United für sein Verhandlungsgeschick gelobt. "Man kann die Führungsetage des VfB nur loben. Sie haben alles richtig gemacht in einem sehr schwierigen, hitzigen Transferfenster", sagte Matthäus der Bild und sprach von einem "tollen" Deal: "Kompliment an den VfB, dass man so lange knallhart geblieben ist. Das zeigt den Zusammenhalt in der Führung."

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Nationalspieler Woltemade steht wohl vor einem überraschenden Wechsel vom VfB Stuttgart in die Premier League. Am Donnerstagabend berichteten Medien übereinstimmend, dass sich die Schwaben mit Champions-League-Teilnehmer Newcastle über einen Wechsel einig seien. Als Ablösesumme sollen 85 Millionen Euro plus fünf Millionen an möglichen Zusatzzahlungen fällig werden. Der VfB bestätigte am Donnerstagabend ein konkretes Angebot und hat den Spieler für Gespräche vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt.

Matthäus zeigte Verständnis für Woltemades Entscheidung. "Er kann dort sehr viel mehr verdienen. Und Bayern war nicht bereit, genug Geld auf den Tisch zu legen. Anders als bei Luis Díaz beispielsweise", sagte Matthäus. Die Münchner hatten wochenlang versucht, Woltemade zu verpflichten, die finanziellen Vorstellungen der Klubs lagen aber zu weit auseinander.

Auch mit Blick auf Woltemades sportliche Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft sieht Matthäus die Vorteile des Wechsels. Woltemade sei nun in der besten Liga der Welt: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Newcastle knapp 90 Millionen zahlt und den Spieler dann auf die Bank setzt. Ich glaube, dass Woltemade mit seiner Statur gut in die Premier League passt. Dort muss er sich nun durchsetzen."

L.MacDonald--EWJ

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