English Woman's Journal - United am Tiefpunkt: "Es muss sich etwas ändern"

United am Tiefpunkt: "Es muss sich etwas ändern"


United am Tiefpunkt: "Es muss sich etwas ändern"
United am Tiefpunkt: "Es muss sich etwas ändern" / Foto: JUSTIN TALLIS - AFP

Als Manchester United seinen "neuen Tiefpunkt" erreicht hatte, war auch bei Ruben Amorim jede Hoffnung auf Besserung verflogen. "Ich denke, die Spieler haben heute sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, was sie wollen", sagte der Trainer des englischen Fußball-Rekordmeisters nach dem peinlichen Ligapokal-Aus bei Viertligist Grimsby Town und ergänzte: "Es muss sich etwas ändern, und man kann nicht einfach wieder 22 Spieler auswechseln."

Textgröße ändern:

Das 11:12 in einem Marathon-Elfmeterschießen in der ersten Runde des League Cup hatte United einmal mehr in seinen Grundfesten erschüttert. Und Amorim, der den strauchelnden Giganten seit seiner Ankunft im vergangenen November noch nicht unter Kontrolle bringen konnte, muss nach nur drei Pflichtspielen in der neuen Saison schon wieder um seinen Job bangen. Zumal United nie zuvor gegen einen Viertligisten verloren hatte.

Die Niederlage gegen Grimsby sei "eines der schlechtesten Ergebnisse in der Vereinsgeschichte", urteilte die BBC über den "neuen Tiefpunkt". Ein "düsteres, elendes United" habe man am Mittwochabend erlebt, schrieb die Daily Mail. Zumal Amorim seine Stars nicht geschont hatte - und diese sich nach einem frühem 0:2-Rückstand durch Tore von Bryan Mbeumo (75.) und Harry Maguire (89.) überhaupt erst ins Elfmeterschießen retteten.

Sein Team sei "völlig verloren" gewesen, betonte Amorim. Er denke, so der Portugiese, "das Limit ist erreicht". In der Premier League hat Amorims Team nach zwei Spielen erst einen Punkt auf dem Konto, seit der Ankunft des 40-Jährigen hat United in 29 Liga-Spielen nur 28 Punkte geholt. Die Vorsaison hatte der Rekordmeister auf Platz 15 abgeschlossen, der schlechtesten Platzierung seit 1974.

Entsprechend wirkte Amorim am Mittwochabend zunehmend ratlos. "Ich würde gerne sehr kluge und wichtige Dinge sagen. Aber ich habe nichts zu sagen", betonte er: "Es tut mir wirklich leid für unsere Fans. Manchmal ist es einfach zu viel." Man müsse sich nun auf das nächste Spiel in der Liga gegen Aufsteiger FC Burnley konzentrieren, forderte Amorim, und danach "haben wir Zeit, Entscheidungen zu treffen".

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Neuer signalisiert: Am Saisonende ist Schluss

Torhüter Manuel Neuer wird seine erfolgreiche Karriere am Ende der kommenden Saison aller Voraussicht nach beenden. "Es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre", sagte der 40 Jahre alte Kapitän des FC Bayern am Dienstag am Rande des Trainingslagers der Münchner am Tegernsee.

FIFA: Infantino plant Verkauf von WM-Anteilen

FIFA-Chef Gianni Infantino will noch mehr Geld aus der Fußball-WM herausholen und Anteile am Turnier an private Investoren abtreten. Wie die Times, der Telegraph und die Financial Times am Dienstag berichteten, plant der Weltverband einen Verkauf von 20 bis 30 Prozent der Anteile an einem noch zu gründenden Unternehmen, das die WM kontrollieren soll. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) übte umgehend scharfe Kritik an dem Plan.

Nach chaotischer Suche: Mancini wieder Italiens Nationaltrainer

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Italien: Mancini kehrt als Nationaltrainer zurück

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Textgröße ändern: