English Woman's Journal - Fehlstart nach Umbruch: Bayer patzt zum Auftakt

Fehlstart nach Umbruch: Bayer patzt zum Auftakt


Fehlstart nach Umbruch: Bayer patzt zum Auftakt
Fehlstart nach Umbruch: Bayer patzt zum Auftakt / Foto: Horst Mauelshagen - IMAGO/pepphoto/SID

Vizemeister Bayer Leverkusen hat nach dem XXL-Umbruch einen Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Die runderneuerte und über weite Phasen enttäuschende Werkself verlor zum Auftakt mit 1:2 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim und offenbarte dabei noch reichlich Probleme. Auf den neuen Trainer Erik ten Hag wartet viel Arbeit.

Textgröße ändern:

Sommer-Transfer Jarell Quansah (6.) bescherte den Rheinländern zwar einen Traumstart in die erste Saison nach der Erfolgsära mit Xabi Alonso. Doch die Treffer von Fisnik Asllani (25.) und Tim Lemperle (52.) brachten der ebenfalls radikal umgebauten TSG den verdienten Dreier ein.

Die Fans in der BayArena sahen viele neue Gesichter, nachdem etliche Double-Helden wie Florian Wirtz oder Granit Xhaka das Rheinland im Sommer verlassen hatten. "Jetzt müssen wir eine neue Ära aufbauen", sagte ten Hag, der drei Zugänge von Beginn an aufs Feld schickte. Für den angeschlagenen Rekord-Einkauf Malik Tillman kam der Auftakt allerdings zu früh.

Auch ohne den Offensivstar, der künftig für kreative Akzente sorgen soll, legte Bayer einen optimalen Start hin. Einen Warnschuss setzte zwar zunächst der neue TSG-Angreifer Lemperle (2.) an den Pfosten, danach schlug Leverkusen aber eiskalt zu. Quansah köpfte nach einem Freistoß sein erstes Bundesliga-Tor - doch Sicherheit gab die Führung der Werkself kaum.

Vielmehr zeigte der Auftritt der Leverkusener, das inmitten des Umbaus längst noch nicht alle neuen Rädchen perfekt ineinander greifen. Bayer stand tief, überließ der durchaus engagierten TSG den Ball und wurde für das teils passive Verhalten bestraft: Quansah fälschte Asllanis Abschluss aus spitzem Winkel ab, der neue Keeper Mark Flekken hatte keine Chance.

Defensiv lief nicht alles rund bei den Rheinländern, Aleix García legte der TSG mit einem fatalen Fehlpass beinahe den zweiten Treffer auf (40.). Gefahr entwickelte Bayer durch Standards: Oliver Baumann verhinderte ein Eigentor von Koki Machida (34.), auch gegen Piero Hincapié reagierte er stark (43.).

Leverkusen strahlte in vielen Phasen des Spiels deutlich weniger Dominanz aus als noch unter ten Hags Vorgänger Alonso. Das rächte sich gegen spielfreudige Hoffenheimer in der zweiten Halbzeit, als Lemperle mit einem trockenen Schuss ins Eck traf. Quansah sah dabei nicht gut aus. Das Team um den neuen Kapitän Robert Andrich entwickelte nach dem Rückstand etwas mehr Druck, der Werkself fehlte jedoch eine zündende Idee.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich im Ringen um eine Reform der Regionalliga für das sogenannte Kompassmodell ein. Wie der DFB bekannt gab, einigte sich das Präsidium des Verbandes bei seiner Sitzung am Freitag darauf, beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember einen Antrag auf Einführung des Reformvorschlags zu stellen.

DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker

Keine Experimente: Bundestrainer Markus Gaugisch startet mit 16 Spielerinnen in die Medaillenmission bei der Handball-EM und verzichtet dabei vorerst auf Xenia Smits. Die Rückraumspielerin, die erst im August ein Kind zur Welt brachte, steht nicht im Aufgebot von Deutschlands Handballerinnen für den Saison-Höhepunkt im Dezember, unter den Auserwählten sind aber auch ohne Smits noch 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr.

Textgröße ändern: