English Woman's Journal - D-Tour: Waerenskjold siegt nach van Poppels Disqualifikation

D-Tour: Waerenskjold siegt nach van Poppels Disqualifikation


D-Tour: Waerenskjold siegt nach van Poppels Disqualifikation
D-Tour: Waerenskjold siegt nach van Poppels Disqualifikation / Foto: Peter Hartenfelser - IMAGO/Peter Hartenfelser/SID

Der Norweger Sören Waerenskjold hat die dritte Etappe der 40. Deutschland Tour gewonnen. Der Führende der Gesamtwertung vom Team Uno-X Mobility fuhr nach 175,7 km von Arnsberg nach Kassel im Sprint einer großen Spitzengruppe zwar hinter dem niederländischen Meister Danny van Poppel (Red Bull–Bora–hansgrohe) als Zweiter ins Ziel, die Jury disqualifizierte van Poppel jedoch nachträglich.

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Van Poppel war im Zielsprint nicht ausschließlich geradeaus gefahren und hatte seine Rivalen nach Ansicht der Kommissäre strafbar behindert. Die Jury schaute sich die Szene nach Rennende lange an und entschied sich letztlich für eine Disqualifikation.

Waerenskjold baute die Führung im Gesamtklassement auch mithilfe von Bonussekunden aus und hat damit beste Aussichten auf den Gewinn des Blauen Trikots. Sein Vorsprung auf den kolumbianischen Vortagessieger Jhonatan Narváez (UAE Emirates-XRG) wuchs vor der Schlussetappe am Sonntag auf zehn Sekunden. Der US-Amerikaner Riley Sheehan (Israel-Premier Tech/0:15 Minuten zurück) ist Dritter.

"Wir mussten das Rennen heute schwer machen, nachdem wir gestern gewonnen haben. Wir wollten versuchen, irgendwie Sören abzuhängen, aber haben es leider nicht geschafft", sagte Narváez' deutscher UAE-Teamkollege Nils Politt am ARD-Mikrofon.

Durch eine Tempoverschärfung am Buttenberg und anschließende Windkanten hatte sich früh eine rund 40 Fahrer starke Spitzengruppe gebildet. Narváez und Wout van Aert (Visma–Lease a Bike) hielten das Tempo hoch. Sprinter wie Jonathan Milan, Gewinner der Punktewertung bei der diesjährigen Tour de France, oder Phil Bauhaus verloren den Anschluss und konnten kein Wörtchen um den Tagessieg mitreden.

Trotz ihrer Stürze am Vortag hielten sich Shootingstar Florian Lipowitz (Red Bull–Bora–hansgrohe) und der deutsche Straßenmeister Georg Zimmermann (Intermarché–Wanty) in der vorderen Gruppe. Lipowitz, der beim Aufprall gegen einen Stromkasten Schmerzen an der rechten Hand davongetragen hatte, machte zeitweise Tempo für sein Team und rollte kurz nach der Spitzengruppe ins Ziel.

"Der Hand ging es nicht ganz so gut, aber die Beine haben mitgemacht", sagte Lipowitz. Auch Zimmermann gab Entwarnung: "Ich habe keine größeren Verletzungen abbekommen und bin glücklicher als bei der Tour de France." Bei der Frankreich-Rundfahrt hatte der 27-Jährige nach einem Sturz aussteigen müssen.

Am Sonntag endet die Deutschland Tour mit einer Flachetappe über knapp 164 Kilometer von Halle (Saale) nach Magdeburg.

R.Sutherland--EWJ

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